Auf der IAA 2015 zeigt Seat eine 300 PS starke Crossover-Studie

Dass bei Seat ein kompaktes SUV in der Pipeline wartet, ist schon länger bekannt. Verschiedene Concept Cars dieser Art – wie zuletzt der 20V20 auf dem Genfer Autosalon im Frühjahr 2015 – hatten Ausblicke gegeben. 2016 wird das SUV dann kommen, Plattform und Technik stammen vom VW Tiguan. Der Wunsch, den offroadtauglichen Spanier schon bei der IAA 2015 (17. bis 27. September) zu sehen, hat sich nicht erfüllt. Erst auf dem Genfer Autosalon 2016 wird das noch nicht benannte SUV stehen, im Sommer des gleichen Jahres soll es auf den Markt kommen.

Allradantrieb und Höherlegung
Nach Frankfurt zur IAA haben die Seat-Leute dafür einen auf den ersten Blick leicht verrückten Crossover namens Leon Cross Sport mitgebracht. Dieses Concept Car ist von der Sache her ein um vier Zentimeter hochgelegter, dreitüriger Leon Cupra. Das Zweiliter-Triebwerk aus dem Cupra leistet hier (wie im Konzernbruder Golf R) saftige 300 PS und soll für eine Sprintzeit von nur 4,9 Sekunden auf Tempo 100 gut sein. Die Kraft wird via Doppelkupplungsgetriebe auf einen elektronisch geregelten Allradantrieb mit Haldex-Kupplung und elektronischer Differentialsperre geschickt.

Farbton vom 20V20
Schwarz lackierte Kunststoffplanken um die Radläufe und an den Karosserie-Unterkanten sollen dem kompakten Renner eine bedingte Offroad-Tauglichkeit attestieren. Die Lackfarbe des Concpet Cars auf der IAA 2015 ist übrigens die gleiche wie beim 20V20-Konzept auf dem Genfer Salon.

Kann man ihn bald kaufen?
Das Messeauto in Frankfurt war von den Seat-Leuten ursprünglich als reine Spielerei gedacht, die zeigen sollte, was sich aus dem Leon machen lässt. Doch bereits an den Pressetagen im Vorfeld der Messe gab es zum Cross Sport so überraschend viel positives Feedback, dass man bei Seat mehr aus der Studie machen will: ,Wir überlegen, ob wir den Cross Sport nicht als Serienmodell bringen", erklärt uns Seat-Sprecherin Melanie Stöckl auf Nachfrage.

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