Mit Hinterradantrieb zurück zu alter Größe

Das waren noch Zeiten, als Cadillac echte Schlachtschiffe baute: verschwenderisch mit Chrom und Sprit und gigantisch in den Abmessungen. Nun gut, Kleinwagen baut die Marke auch heute nicht, aber die derzeitigen Modelle teilen sich die Technik mit weit profaneren Kollegen aus dem GM-Konzern. Zumindest beim künftigen Spitzenmodell soll bald Schluss damit sein, wie Erlkönigbilder jetzt zeigen.

Besinnung auf Vergangenes
Fakt ist: Cadillac will sich wieder auf seine Kernwerte besinnen, um in den USA gegen die starke Konkurrenz der deutschen Luxusmarken, aber auch Lexus zu bestehen. Das aktuelle Topmodell, der XTS, ist zwar mit 5,13 Meter ein durchaus üppiger ,full-size sedan", basiert aber auf dem Chevrolet Impala inklusive dessen Frontantrieb. Gleichzeitig ist der XTS eher als Gegner von Mercedes E-Klasse und Co. zu sehen. Wie man in der obersten Liga angreifen möchte, zeigte Cadillac im August 2013 mit der 5,21 Meter langen Studie Elmiraj.

Mehr Luxus
Schon damals hieß es, dass sich das Chassis und die Strukturelemente in einem kommenden Serienfahrzeug wiederfinden werden. Jetzt zeigt ein Erlkönig, dass der zweitürige Elmiraj zu einer gestandenen viertürigen Limousine weiterentwickelt wird. Sie beinhaltet nicht nur den in der Luxusklasse obligatorischen Hinterradantrieb, sondern auch den 4,5-Liter-Twinturbo-V8 der Studie. Dort leistete er 500 PS. Mit dem noch namenlosen Schlachtschiff will Cadillac an die glorreichen Zeiten eines Fleetwood respektive Fleetwood Brougham anknüpfen. Frühester Premierenzeitpunkt könnte im April 2014 auf den Messen von Peking oder New York sein.

Bildergalerie: Erwischt: Luxus-Cadillac