OPC Extreme: Concept Car gibt Ausblick auf schnellsten Serien-Astra

Der Genfer Autosalon (6. bis 26. März 2014) rückt in greifbare Nähe. Viele Hersteller geben jetzt die ersten Details ihrer Exponate preis. Aber wie gehabt, gibts im Vorfeld nur Häppchen zum Kosten, die Neugier auf den Salon selbst soll ja bleiben. So wundert es nicht, dass Opel recht nüchtern in einer knappen Meldung ,den schnellsten straßenzugelassenen Astra, den es bislang gab" ankündigt. Den wollen die Rüsselsheimer als Concept Car mit dem Namen Astra OPC Extreme auf der Schweizer Messe vorstellen.

Ableger vom Cup-Renner
Derzeit verrät der Hersteller nur soviel, dass der Extreme ein direkter Ableger des Astra OPC Cup aus der deutschen VLN-Langstreckenmeisterschaft ist. Der wiederum ist eine Variante des zivilen Astra OPC, der seit 2012 seine Besitzer beschleunigt. Der Cup-Renner wurde mit Hilfe von Karbonteilen mächtig abgespeckt und mit einem Sicherheitsbügel, Schalensitzen und Sechspunktgurten fit gemacht für die Rennstrecke. Die Studie Extreme steht in der Tradition des Astra OPC X-treme Concept aus dem Jahr 2002. Dieser Bolide war ebenfalls an einen Rennwagen angelehnt, blieb aber ein Einzelstück.

Keine Daten, kein Preis, alles noch geheim
Zu den Fahrleistungen des Extreme schweigen sich die Opelaner vornehm aus, wir müssen also die Messe abwarten, um zu erfahren, wie schnell nun der schnellste Astra wirklich ist. Ebenso wenig bekannt gegeben wurde die Größe der geplanten Kleinserie und was die geballte Opel-Power kosten soll. Als Vergleich können wir nur den Serien-OPC heranziehen. Dessen turbobeatmeter Vierzylinder-Zweiliterotto schafft stolze 280 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment herbei. Damit sprintet der OPC in sechs Sekunden auf Tempo 100 und wird bei 250 km/h abgeregelt. Zu kaufen gibts ihn für sportliche 34.990 Euro.

Bildergalerie: Opel: Kracher in Genf