Überarbeitetes Kompakt-SUV steht in Genf

Man kennt es vom Fußball: In der Halbzeitpause überlegt der Trainer, was man noch verbessern könnte. Ähnlich geht es auch Autoherstellern. Bei fast jedem Modell wird zur Mitte des Modellzyklus (also der Halbzeit) eine Überarbeitung vorgenommen. So auch beim Kia Sportage, dessen geliftete Version auf dem Genfer Autosalon (6. bis 16. März 2014) debütiert.

Weniger ist mehr
Von außen ist der modifizierte Kia Sportage kaum zu erkennen, am ehesten gelingt das noch über die geänderten Heckleuchten. Dennoch haben die Koreaner das preisgekrönte Design fast unangetastet gelassen. Mit gutem Grund, denn mit 12.374 verkauften Fahrzeugen ist der Sportage in Deutschland der zweitmeistverkaufte Kia. Im Innenraum gibt es höherwertige Materialien als bislang, ansonsten aber auch nur Änderungen im Detail. Interessanter sind da schon die neuen Ausstattungselemente. Hierzu gehören LED-Rückleuchten, eine variable Servolenkung, ein elektrisch einstellbarer Fahrersitz, ein beheizbares Lenkrad und eine elektronische Gespannstabilisierung für den Anhängerbetrieb.

Geringfügig teurer
Laut Kia wurden die Geräusche und Vibrationen in der Kabine verringert, unter anderem durch eine bessere Isolierung der Frontscheibe. Auch das Fahrwerk wurde in dieser Hinsicht optimiert und erhält in Buchsen gelagerte Hilfsrahmen sowie eine neue Getriebeaufhängung. Unverändert bleiben die fünf angebotenen Motorisierungen. Los geht es nach wie vor mit dem 135 PS starken Sportage 1.6 GDI 2WD. Er kostet in der Einstiegsversion Attract jetzt 20.290 Euro, das sind 340 Euro mehr als bislang. Zum Vergleich: Der günstigste VW Tiguan mit 122 PS beginnt bei 24.725 Euro.

Bildergalerie: Gelifteter Sportage