Erlkönig zeigt stärkere Variante über dem 330-PS-GTS

Dass Porsche eine stärkere Variante des Boxster auflegt, ist nicht unwahrscheinlich. Bereits in der Vergangenheit gab es ein Sondermodell namens RS 60 Spyder. Es war als Hommage an die Motorsport-Aktivitäten der Marke in den 1960er-Jahren gedacht. Zudem hatte der RS 60 Spyder mit 303 PS acht PS mehr als damalige ,S"-Modell.

Mehr als 340 PS
Ein jetzt erwischter Erlkönig zeigt, dass durchaus wieder ein solches Topmodell die kleine Reihe krönen könnte. Der aktuelle Boxster ist seit 2012 auf dem Markt. Neben einer Basisversion mit 265 starkem 2,7-Liter-Boxer gibt es noch den S mit 315 PS aus 3,4 Liter Hubraum und den GTS mit gleichem Motor, aber 330 Pferdestärken. Der RS dürfte mit mindestens 340 PS powern, denkbar sind aber auch mehr. Der Audi TT Roadster, einer der Hauptkonkurrenten des Boxster, hat in seiner Top-Auflage TTS derzeit 310 Rappen unter der Haube. Allerdings steht die RS-Variante des TT noch aus. Sie wird wohl nicht vor 2016 kommen und mehr als 340 PS haben, soviel bringt nämlich schon das aktuelle Modell auf die Straße. Und dann müssten auch noch die Boxster-Gegner BMW Z4 sDrive35i (340 PS) und Jaguar F-Type Cabriolet (340 bis 495 PS) in Schach gehalten werden.

Schürze und Spoiler geändert
Den Schluss auf einen kräftigen Leistungsnachschlag (und damit nochmals gesteigerte Fahrleistungen) lässt auch die Schürze des Erlkönigs zu. Mit riesigen Lufteinlässen à la GT3 RS macht sie darauf aufmerksam, dass hier wohl mehr Kühlluft gebraucht wird. Zudem schürt der höhere Heckspoiler den Verdacht, in puncto Anpressdruck mehr Bedarf zu haben. Wann der RS auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt, wir rechnen aber nicht vor 2016 mit ihm.

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