Turbo-Elfer jetzt auch mit Allradantrieb

Mehr als 30 Prozent aller verkauften Porsche 911 werden mit Allradantrieb ausgeliefert. Grund genug, auch beim turbogeladenen Facelift des 911 wieder eine Allrad-Version anzubieten. Neben den Neuerungen des Basis-Elfers kann der Allradler auch mit eigenen besonderen Details aufwarten.

Kleine optische Unterschiede
Die Karosserie des Allrad-Elfers wächst im Vergleich zur heckgetriebenen Version um 44 Millimeter in die Breite. Ein breiteres Leuchtband mit betont dreidimensionalem Effekt unterstreicht die etwas ausladenderen Hüften des 911. Zu den weiteren Veränderungen gegenüber dem Vor-Facelift-Modell – die der ,normale" Elfer allerdings auch trägt – gehören die Scheinwerfer mit Vierpunkt-Tagfahrlicht, die schalenlosen Türgriffe und der neu gestaltete Heckdeckel mit vertikalen Lamellen. Bei den Heckleuchten wird ebenfalls auf das Vierpunkt-Lichtdesign gesetzt.

Sprint-Star
Unter der Haube sitzen die gleichen Motoren wie in den heckgetriebenen Versionen: 370 PS und 450 Newtonmeter im Carrera 4 und Targa 4 beziehungsweise 420 PS und 500 Newtonmeter in den S-Modellen. Zusammen mit dem jetzt elektrohydraulisch gesteuerten Allradantrieb aus dem 911 Turbo sprinten die Allradler mit PDK und Sport-Chrono aus dem Stand in 4,1 (Carrera 4) respektive 3,8 (Carrera 4S) auf 100 km/h. Der Topspeed beträgt je nach Motorisierung und Ausstattung bis zu 305 km/h.

Ende Januar 2016 geht es los
Auf den Markt kommen die Allrad-Carreras erst Ende Januar 2016. Die Preise beginnen bei 103.983 Euro für einen 911 Carrera 4 und bei 118.144 Euro für einen Carrera 4S. Frischluft-Vergnügen geht mit dem Carrera 4 Cabrio bei 117.073 Euro los, der teuerste Allradler ist der 911 Targa 4S für 131.234 Euro.

Lesen Sie auch:

Der sprintstärkste 911 aller Zeiten