In den USA spielen die VW Beetles verrückt

Der VW Beetle ist eigentlich ein süßer kleiner Stadtflitzer. Das wird allerdings hinfällig, wenn vom VW Beetle GRC die Rede ist. In der amerikanischen Rallycross-Meisterschaft machen zwei zum Hulk mutierte Käfer nun das Rennen unter sich aus. Tanner Foust und Scott Speed, die Fahrer der beiden VW, sind die einzigen Piloten, die noch eine Chance auf den Sieg haben.

VW-Dominanz in der GRC
In der ersten kompletten Saison für die Beetles hätte es (fast) nicht besser laufen können. Nach elf von zwölf Läufen stehen fünf Siege und zwölf weitere Podiumsplatzierungen auf dem Konto der VW-Fahrer. Die Red Bull Global Rallycross Championship (GRC) machte 2015 schon in Fort Lauterdale, Daytona, New River, Detroit, Washington D.C., Los Angeles und auf Barbados halt. Zum Finale geht es am vierten November nach Las Vegas, wo das Event im Rahmen der SEMA-Autoshow ausgetragen wird. Der ehemalige Formel-1-Fahrer Scott Speed hat dabei die besten Titelchancen, er liegt in der Meisterschaft 36 Punkte vor seinem Teamkollegen, dem TopGear-USA-Moderator Tanner Foust.

Brutaler Käfer
Das Einsatzgerät der beiden – der Beetle GRC – wurde von VW Motorsport in Deutschland entwickelt. Eingesetzt werden die Fahrzeuge vom Team ,Volkswagen Andretti Rallycross". Dabei haben die Beetle GRC haben technisch und optisch nicht mehr viel mit dem Serienpendant gemeinsam. Die breite Karosse ist wild verspoilert und mit vielen Sicherheitsfeatures versehen. 560 PS und ein permanenter Allradantrieb sind die perfekten Voraussetzungen für die GRC-Kurse mit gemischten Oberflächen, Sprüngen und engen Kehren. Ein sequenzielles Getriebe mit Launch-Control katapultiert die Autos beim Start in unter drei Sekunden von null auf 100 km/h.

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