Der schwäbische Twingo-Bruder startet im Sommer 2014

Eigentlich brachte er alle Anlagen für einen Erfolg mit: variablen Innenraum, pfiffiges Design, geringes Gewicht und spritzige Motoren. Trotzdem wurde der Smart Forfour nur von 2004 bis 2006 gebaut und gilt heute als Flop. Gut zehn Jahre später wagt Smart einen neuen Versuch, wie frische Erlkönigbilder zeigen.

Französische Kumpels
Der künftige Smart Forfour wird wie dessen Kurzausgabe Fortwo gemeinsam mit Renault entwickelt. So sollen Kosten gesenkt werden. Schon der erste Forfour war ein Gemeinschaftsprojekt, damals mit Mitsubishi. Doch der Mitsubishi Colt und der Smart Forfour unterschieden sich äußerlich grundlegend. Das scheint sich nun beim zweiten Versuch mit anderem Partner zu ändern. Anhand des Erlkönigs des 2014er-Forfour erkennt man gut die aktuelle Vorgehensweise von Smart. Der Wagen ähnelt auffallend dem neuen Renault Twingo. Beispiele sind der kurze vordere Überhang und der vermutlich gleiche Radstand. Unterschiede gibt es bei der steileren Heckpartie des Smart und bei formalen Details. So setzen beide neuen Smart auf ringförmige Leuchten, geteilt wird auch der gelochte Kühlergrill. Während Renault beim Twingo Klapptürgriffe verwendet, gibt es bei den deutschen Kollegen eine Bügellösung.

Alles nach hinten
Insgesamt wird der zweite Versuch des Smart Forfour mit rund 3,70 Meter etwas kürzer sein als sein Vorgänger. Technisch setzt das neue Smart-Renault-Trio komplett auf Heckmotor und Heckantrieb. Auch das ist ein Unterschied zu 2004, als der Forfour eine andere Auslegung als der Fortwo hatte. Als Motor für das Dreigestirn wird sehr wahrscheinlich das Renault-Turboaggregat mit 898 Kubikzentimeter zum Einsatz kommen. Während der neue Twingo bereits Anfang März in Genf debütiert, müssen Smart-Fans sich noch bis Sommer 2014 gedulden.

Erwischt: Smart Forfour