Nach elf Jahren: Der neue VW Caddy

VW stellt die vierte Generation des Hochdachkombis Caddy vor. Weltweit verkaufte sich die Vorgängergeneration in elf Jahren rund 1,5 Millionen Mal. Ein Erfolg, an den der neue Caddy anknüpfen soll.

Vier Diesel und drei Benziner
Der Neuling erhält neue, Euro-6-konforme Motoren. Die vier Dieselvarianten besitzen einen Zwei-Liter-TDI mit 75 bis 150 PS. Den niedrigsten Verbrauch erzielt der für den innerstädtischen Lieferverkehr entwickelte Caddy Kastenwagen Bluemotion – der Normverbrauch liegt unter vier Liter. Auch eine Erdgasversion gibt es wieder. Der 1.4 TGI verbrennt 4,1 Kilo Gas auf 100 Kilometer. Durch Downsizing und Turbolader bietet er gegenüber dem Vorgänger Caddy Ecofuel mehr Leistung bei reduziertem Verbrauch. Bei den Benzinern hat man die Wahl zwischen einem 1.2 TSI mit 84 PS, einem 1.0 TSI mit 102 PS aus drei Zylindern und einem 1.4 TSI mit 125 PS.

Viel Elektronik – zumindest optional
Auch neue Sicherheits- und Komfortfeatures bekommt der Caddy. So sind serienmäßig ein Front-Kollisionswarner mit City-Notbremsfunktion sowie die Multikollisionsbremse an Bord. Zudem stehen für die Pkw-Varianten neben Seiten- auch Vorhangairbags zur Verfügung. Optional sind ein Fernlichtassistent, eine Müdigkeitserkennung, eine Frontscheibenheizung und ein Abstandstempomat erhältlich. In Kombination mit dem DSG bremst Letzterer das Fahrzeug auch bis zum völligen Stillstand ab. Eine Rückfahrkamera und ein Einparkassistent sind ebenfalls verfügbar. Prägnante Dekorblenden – optional sogar in Rot – mit eingebundenen Luftausströmern sowie eine neue Infotainment-Generation prägen den Innenraum.

Ausstattungsbereinigt günstiger
Bestellstart ist im März, Markteinführung dann Ende Juni 2015. Die Preise beginnen bei 17.594 Euro für den Kastenwagen beziehungsweise 18.243 für die verglaste Version, die bisher schon ab 17.910 Euro zu haben war. Doch die neue Grundausstattung, die nun den Namen Conceptline trägt, ist umfangreicher als bei der alten Grundversion Caddy Startline. Ausstattungsbereinigt soll der Neue deshalb unter dem Niveau des Vorgängers liegen.

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