VW-Konzernabend: Auf diese Neuheiten dürfen wir uns freuen

Mit dem traditionellen Neuheiten-Abend hat der Volkswagen-Konzern seinen Auftritt beim Genfer Autosalon (6. bis 16. März 2014) gestartet. Dabei stellen alle Marken des gesamten Unternehmens ihre wichtigsten Exponate vor.

T-ROC: Neues SUV in Golf-Größe
Eines der Highlights des Abends war mit Sicherheit die Studie T-ROC aus der Pkw-Sparte von VW. Von diesem SUV gab es bis dato nur Skizzen zu sehen. Der T-TOC gibt einen Vorgeschmack auf eine neue SUV-Baureihe unterhalb des Tiguan in Golf-Größe. Die Studie wird von einem 184 PS starken Dieselmotor beflügelt, der alle vier Räder antreibt. Drei verschiedene Antriebsmodi – ,Street", ,Offroad" und Snow" – lassen sich vorwählen. Zu den Besonderheiten des Concept Cars gehören zudem zwei herausnehmbare Dachhälften, die viel Frischluft in den Innenraum bringen. Ebenfalls einen Auftritt beim VW-Abend hatte der Golf GTE, ein neuer Spar-Stromer mit Plug-in-Hybrid.

Neuer TT bei Audi
Audi-Chef Rupert Stadler präsentierte den neuen TT. Der kompakte Bolide ist sportlicher und sparsamer geworden, interessant sind auch die neuen Instrumente, die auf einem großen Display hinter dem Lenkrad in verschiedenen Layouts angezeigt werden können. Zudem hatten die Ingolstädter den neuen Le-Mans-Renner R18 e-tron und den kompakten Hybriden Audi A3 Sportback e-tron, einen engen Verwandten des Golf GTE, mitgebracht.

Seat und Skoda mit starken Neuheiten
Skoda stellt die rassige Studie namens VisionC auf der Messe vor. Sie gibt einen Vorgeschmack auf das kommende Design der Marke. Denkbar ist, dass der neue Superb als erster das markantere Gesicht bekommt. Und auch bei Seat ist die wichtigste Neuheit alles andere als langweilig: Markenchef Jürgen Stackmann ließ den scharfen Leon Cupra, den es mit 265 und mit 280 PS gibt, ins Spotlicht rollen.

Top-Boliden: Bentley, Lamborghini und Bugatti
Einen Superlativ holte Bentley-Chef Wolfgang Schreiber aus der Tasche: den schnellsten Serien-Bentley, den es bis jetzt gibt. Der Continental GT Speed wird vom überarbeiteten V12 gepusht, der Sechsliter-Motor leistet jetzt 635 PS und beschleunigt das Coupé auf 331 km/h. Das Cabrio bringt es immerhin noch auf 327 km/h. Ebenfalls nicht schwach auf der Brust sind die Supersportler, die Lamborghini und Bugatti aufgefahren haben. Zusammen mit Lambo-Boss Stephan Winkelmann kam der neue Huracán LP 610-4 auf die Bühne, der mit 610 PS antritt. Und nochmals Wolfgang Schreiber, der neben Bentley auch die VW-Marke Bugatti unter seinen Fittichen hat, stellte den Rembrandt Bugatti Veyron Spider vor. Das ist das vierte Sondermodell der Bugatti-Legenden-Reihe. Der 1.200 PS starke Bolide kostet 2,18 Millionen Euro und wird nur dreimal gebaut.

Porsche, Ducati und VW Nutzfahrzeuge
Porsche-Geschäftsführer Michael Müller hatte den 911 GT1 von 1998 mitgebracht. Er verwies in seiner Rede jedoch auf den Le-Mans-Prototypen 919 Hybrid und den für 2014 überarbeiteten Le-Mans-Klassensieger 911 RSR. Die beiden Sportler sind neben dem Macan Diesel S und dem 911 Targa die wichtigsten Neuheiten auf dem Salon. Die Konzernmarke Ducati stellte auf dem Konzern-Abend ein neues Motorrad vor, Unternehmens-Chef Claudio Domenicali hatte die neue Diavel mitgebracht. Die Nutzfahrzeug-Sparte von VW, vertreten von Eckhard Scholz, zeigte den neuen Allrad-T5 Multivan Alltrack. In unserer Bildergalerie haben wir Ihnen die Highlights des Konzernabend bequem zum Durchklicken zusammengestellt.

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