Studie LF-FC mit Brennstoffzellen-Antrieb debütiert in Tokio

Auf der Tokyo Motor Show (28. Oktober bis 8. November 2015) gibt Lexus einen Ausblick auf das kommende Flaggschiff der Marke. Zurzeit nimmt diese Rolle der LS ein, dessen vierte Generation seit 2006 auf dem Markt ist. Ein baldiger Wechsel liegt also auf der Hand.

Innovatives Allradsystem
Das auf der Tokyo-Messe gezeigte Concept Car heißt LF-FC. Das ,FC" steht für ,Fuel Cell", also der englische Ausdruck für Brennstoffzelle. Der entsprechende Antrieb wirkt primär auf die Hinterachse, versorgt aber gleichzeitig die beiden Radnaben-Elektromotoren an der Vorderachse mit Energie. So entsteht ein innovatives Allradsystem, das durch die gezielte Kraftverteilung das Handling und die Stabilität verbessert. Dank der im Heck verstauten Brennstoffzelle, des T-förmigen Wasserstofftanks und der vorn platzierten Antriebssteuerung soll sich eine optimale Achslastverteilung ergeben.

Coupéhafte Dachlinie
Die Optik des LF-FC ist nach den Vorgaben der neuen Lexus-Designsprache L-finesse gestylt. Der markentypische Diabolo-Kühlergrill wird von L-förmigen Tagfahrleuchten, die bis in die Kotflügel reichen, flankiert. Dieser Look findet sich an den Heckleuchten wieder. In der Seitenlinie fallen die coupéhafte Dachlinie und 21-Zoll-Räder auf.

Gestensteuerung für Radio und Lüftung
Die Fondsitze mit verstellbaren Rückenlehnen sowie reichlich Kopf- und Kniefreiheit wurden für jene entwickelt, die gern chauffiert werden. Anilinleder an Sitzen, Türen und Instrumententafel verströmt Luxus. Bedient werden wichtige Funktionen des Autos mit Gesten – eine kleine Holografie auf der Mittelkonsole zeigt an, wo sich das Audio- und das Belüftungssystem mit Handbewegungen einstellen lassen. Die große Lexus-Studie soll zudem autonom fahren können und besitzt eine neuartige Verkehrserkennung mit einer hohen Vorhersagegenauigkeit. Wieviel von der Studie letztendlich in die Serie einfließen wird, ist noch nicht bekannt.

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