Mansory zeigt Über-Huracán auf dem Genfer Autosalon

Edel-Tuningfreunde aufgepasst: ,Tief verwurzelt in der Mansory-Philosophie ist das Motto, immer wieder für automobile Glanzstücke zu sorgen." Das ist die Wortwahl des Luxusauto-Veredlers aus der Oberpfalz und nicht unserer. Ob es sich bei dem Lamborghini Huracán, der auf dem Genfer Autosalon 2015 (5. bis 15. März) einen Ausblick auf das künftige Veredlungsprogramm von Mansory geben soll, wirklich um ein automobiles Glanzstück handelt? Wir haben die Fakten.

Verbesserte Aerodynamik! Verbesserte Optik?
Bereits das Karosserieprogramm macht deutlich, dass der Tuner sein Fahrzeug vom Serienmodell unterscheiden möchte. Ob Front-, Heckschürze oder Seitenschweller, alle Karosseriekomponenten werden aus Carbon geformt. Das reduziert das Gewicht und soll für bessere Aerodynamik-Werte sorgen. Ein Flügelprofil im Aventador-Design verschafft in Kombination mit dem Diffusor zudem mehr Anpressdruck an der Hinterachse. Ob damit auch die Optik verbessert wurde, sei Mal dahingestellt.

Neue Anbauteile für den V10
Zum Umfang des Motor-Upgrades gehören eine Hochleistungsabgasanlage bestehend aus Krümmer und Endschalltopf, eine neue Benzindruckregelung, neue Saugrohreinspritzdüsen, ein optimiertes elektronisches Motor- und Getriebemanagement sowie ein Single-Turbo, der Druckluft in den V10 schaufelt.

Resultate aus Single-Turbo plus 5,2 Liter Hubraum
Aus dem 5,2-Liter-V10-Triebwerk des Standard-Huracán kitzeln die neuen Anbauteile zirka (man beachte das ,zirka") 850 PS sowie 780 Newtonmeter maximales Drehmoment. Im Serien-Stier sind es 610 PS und 560 Newtonmeter. Nach der Modifikation liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 330 km/h. Den Spurt von null auf Tempo 100 erledigt der Mansory-Huracán in 2,9 Sekunden und somit auf Aventador-Niveau.

Kostenstelle hält sich bedeckt
Im Innenraum kommt hauptsächlich Leder zum Einsatz, das mit kontrastierenden Ziernähten versehen wird. Dazu kommen das neu gestaltete Sportlenkrad, die aus Aluminium gefertigte Pedalerie sowie die Carbon-Applikationen. Was die laut Mansory ,perfekte Symbiose aus sportlicher Funktionalität und luxuriösem Ambiente" kosten soll, ist übrigens noch nicht bekannt. Für den Werks-Huracán muss man bei Lamborghini mindestens 201.705 Euro auf den Tisch legen.

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