TÜV Report 2016: Wer ist Top und wer ist Flop?

Der soeben veröffentlichte TÜV-Report bringt es auf den Punkt: Die Autos auf unseren Straßen werden immer sicherer. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Mängelquote erneut gesunken – um einen knappen Punkt auf 22,6 Prozent. Für seinen Report hat die TÜV die Daten von knapp neun Millionen Fahrzeugen ausgewertet, die vom Juli 2014 bis zum Juni 2015 zur Hauptuntersuchung (HU) kamen. Immerhin fließen so die Ergebnisse von 233 Fahrzeugmodellen ein.

Mercedes B-Klasse mit den wenigsten Mängeln
Und noch ein Trend aus dem Vorjahr wird bestätigt: Die Autos mit den wenigsten Beanstandungen selbst bei hohen Laufleistungen stammen von deutschen Herstellern. Auf dem ersten Platz der Mängelzwerge steht die Mercedes B-Klasse mit der geringsten Quote von durchschnittlich 2,8 Prozent. Silber geht an den Mercedes GLK (2,9 Prozent), Bronze gibt es für den Mercedes SLK mit einer durchschnittlichen Quote von 3,1 Prozent. Alle weiteren Ergebnisse zeigen wir in unserer Bildergalerie – in Altersgruppen sortiert nach Tops und Flops.

Weniger Fehler beim Licht
Zurückgegangen sind die erheblichen Mängel an den Lenkgetrieben und an der Beleuchtung. Besonders beim Licht gab es für die Prüfer weniger zu beanstanden als noch im Vorjahr. Die Gründe sieht der TÜV vor allem in der geringeren Anfälligkeit für Spannungsschwankungen und der höheren Lebensdauer moderner Xenon-Lampen. Zudem führt die weitere Verbreitung der On-Board-Diagnose dazu, dass Ausfälle früher bemerkt und Lampen schneller ausgetauscht werden.

Genehmigung für Scheinwerfer erlischt
Trotzdem steht die Beleuchtung nach wie vor als Sorgenkind an erster Stelle. Zunehmend Stirnfalten bereiten den Sachverständigen laienhafte Nachrüstungen beim LED-Tagfahrlicht. ,Die LED-Technik verleitet dazu, die Leuchten zu verformen oder gar in die Scheinwerfer einzubauen. Damit erlischt dann die Genehmigung für den gesamten Scheinwerfer", so Patrick Fruth, Sprecher des TÜV Süd.

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