Optima-Cabrio und drei krasse Offroader auf der Tuning-Messe

Die SEMA-Show (3. bis 6. November 2015) gilt als die verrückteste Tuning-Messe der Welt. Und so überrascht es nicht wirklich, dass Kia dort eine viertürige Cabrio-Version des gerade aufgefrischten Optima zeigt. Seine Bezeichnung ,A1A" hat das Concept Car von der gleichnamigen Straße bekommen, die sich etwa 530 Kilometer lang durch den Sonnenstaat Florida zieht. Für diese Strecke zwischem weißem Sand und blauem Ozean käme ein offenes Auto gerade recht, meint Kia.

Showcar soll straßentauglich sein
Für dem Umbau zum offenen Mobil wird der 4,85 Meter langen Limousine nicht nur das Dach gekappt, sondern auch die Windschutzscheibe verkürzt. Die Karosserie bekommt Stahlrohr-Verstärkungen, damit sie verwindungssteif bleibt – das Showcar soll dadurch straßentauglich sein. Zu den Hinguckern gehören die gegenläufig öffnenden Fondtüren ebenso wie chromblitzende 20-Zöller. Dass die Räder ordentlich in Szene gesetzt werden, ist auch einem Gewindefahrwerk zu verdanken: Es senkt die Karosserie ein ganzes Stück in Richtung Boden. So richtig Sahne ist der mit hellem, weichen Leder ausgeschlagene Innenraum: Hier lässt sich Florida bequem erleben. Angetrieben wird die Studie von einem 245-PS-Turbo-Vierzylinder-Motor, dem per Sportauspuff eine kehlige Stimme verliehen wird. Zumindest von diesem Motor werden wir wieder etwas hören: Er dürfte ab Herbst 2016 die Sport-Limousine Optima GT befeuern.

Für die Wildnis: PacWest Adventure Sorento
An Naturliebhaber richtet sich ein Sorento-Umbau, der "PacWest Adventure" heißt. Er fällt nicht nur durch eine Höherlegung um 15 Zentimeter, einen Ansaugschnorchel und einen martialischen Unterfahrschutz auf, sondern vor allem durch seine schillernde Lackierung. Die Motive sollen die Schönheit des Waldes im Pazifischen Nordwesten Amerikas zeigen. Kontrastierend dazu sind alle Chromteile des Wagens in Mattschwarz lackiert. Um das Licht im Dunkeln kümmern sich LEDs, die in breiten Streifen jeweils am Dachgepäckträger und am vorderen Stoßfänger angebracht sind.

Foto-Safari Sedona
Ein spezielles Einsatzfahrzeug für Profi- und Amateurfotografen zeigt ein markanter Umbau des Vans Sedona (wurde bei uns als Carnival verkauft). Dem einstigen Achtsitzer wurde eine Ladefläche wie bei einem Pick-up verpasst, dort kann viel Equipment untergebracht werden. An einem Stahlrohrsystem sowie Auslegern lassen sich Foto-, Video- und Action-Kameras befestigen. Große Scheinwerfer-Brücken auf dem Dach und an der Front, sowie LEDs an den Seiten machen Nachtaufnahmen möglich. Im Fond des Sedona ist ein Schnittplatz zu finden, der eine Besonderheit bietet: Ein Schalensitz kann über ein stabiles Schienensystem so nach außen gefahren werden, dass er vom Fotografen auch als Beobachtungsplatz genutzt werden kann. Mit dem Fahrer ist er dabei über ein Kopfhörer-System verbunden. Eine eigene Stromversorgung stellt die Nutzung des Arbeitsplatzes über Stunden sicher, auch wenn der Motor des Sedona nicht läuft.

Forte Koup Mud Bogger
Den Forte Koup gibt es bei uns nicht zu kaufen, er ist von der Größe her etwa vergleichbar mit dem Cee`d. Auf der SEMA ist der Forte Koup Mud Bogger zu sehen, eine extremes Einzelstück für die pure Gaudi beim Geländefahren. Um durch dicken Schlamm zu kommen, werden dem Forte die Spur verbreitert und grobstollige Reifen verpasst. Damit die mächtigen Räder Platz finden, gibts außerdem noch Kotflügel-Verbreiterungen mit genieteten Kunststoff-Aufsätzen. Innen wurde Kompaktwagen fast komplett ausgeräumt und mit Rennschalen, einem Sportlenkrad sowie einem Überrollschutz-Käfig neu eingerichtet.

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