Alfa Romeo 4C wird Safety-Car der WTCC

Sie sind gut sichtbar und liegen immer in Führung: Die Rede ist von den so genannten Safety-Cars bei Auto- und Motorradrennen. Sobald die gelbe Fahne geschwenkt wird, weil sich Unfallfahrzeuge oder Flüssigkeiten auf der Strecke befinden, setzt sich das Safety Car mit Signallichtern an die Spitze des Feldes und ist bei TV-Übertragungen formatfüllend im Bild. Kein Wunder, dass namhafte Hersteller darauf erpicht sind, eines ihrer Modelle zum Safety Car zu machen. So ist es in der Formel 1 ein Mercedes und in der MotoGP ein BMW.

Sicherheits-Italiener
Jetzt ist Alfa ein Coup gelungen, denn der 4C wird das offizielle Safety Car der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC. Die Voraussetzungen sind gut, denn der 4C beschleunigt in 4,5 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Spitze von 258 Sachen. Zudem gibt es beim serienmäßigen Doppelkupplungsgetriebe einen speziellen Race-Modus zum noch sportlicheren Fahren auf der Rennstrecke. Denn zu langsam sollte ein Safety-Car auch nicht sein, weil die dahinter folgenden Rennwagen sonst Probleme mit der Reifentemperatur bekommen.

Grenznahe Rennen für deutsche Fans
Stichwort Rennstrecke: Die WTCC besteht im Jahr 2014 aus zwölf Veranstaltungen auf vier Kontinenten. Als Werksteams sind Citroën, Lada und Honda dabei, hinzu kommen Privatfahrer auf BMW, Chevrolet und Seat. Das erste Rennen findet am 12./13. April in Marrakesch statt, nach Deutschland kommt die Serie nicht. Für hiesige Fans interessant sind aber die Rennen auf dem Salzburgring (24./25. Mai) und im belgischen Spa-Francorchamps (21./22. Juni).

Alfa in Führung