Opel zeigt die Neuauflage des Vivaro

Ob Mercedes V-Klasse oder Ford Transit/Tourneo Custom: Leichte Nutzfahrzeuge werden immer Pkw-ähnlicher, ergo schicker und komfortabler. Dadurch kommt der angejahrte Klassenkönig VW T5 zunehmend in Zugzwang. Jetzt rollt ein weiterer Kontrahent auf die Bühne: der gemeinsam mit Renault entwickelte, neue Opel Vivaro.

Totaler Glanz
Bereits seit 2001 sind der Opel Vivaro und sein Schwestermodell, der Renault Trafic, auf dem Markt. Und das durchaus nicht unerfolgreich, fast 600.000 Vivaro liefen in dieser Zeit im britischen Luton vom Band. Trotzdem wird es höchste Zeit für einen Nachfolger, bei dessen Anblick Opel-Designchef Mark Adams fast die Gäule durchgehen: Der neue Vivaro verbinde ,skulpturale Eleganz und deutsche Präzision mit geschwungener Linienführung.", so Adams. Wie auch immer: Unansehnlich ist die zweite Auflage des Opel-Transporters tatsächlich nicht. Besonders markant ist der üppige Chromgrill, hinzu kommen scharf geschnittene Scheinwerfer.

Diesel-Quartett
Doch wer beruflich wie privat viel einpacken will, interessiert sich eher für andere Werte. Bitte schön: Den nächsten Opel Vivaro gibt es in zwei Karosserielängen, rund fünf Meter sowie knapp 5,40 Meter. Ebenfalls im Angebot sind zwei verschiedene Höhen für Konfigurationen als Kastenwagen, Kombi, Doppelkabine oder Bus. Benziner spielen in diesem Segment keine Rolle, daher setzt Opel voll auf Dieselmotoren. Den Einstieg markiert der 1.6 CDTI, darüber rangiert ein Biturbo-Diesel mit ebenfalls 1,6 Liter Hubraum. Der Verbrauch kann je nach Ausführung bei unter sechs Liter auf 100 Kilometer liegen. Auf den Markt kommt der neue Vivaro im Sommer 2014.

Trendiger Transporter