Huracán auf dem Umwelt-Trip

Sant`Agata Bolognese (Italien), 10. November 2015 – Der 2014 eingeführte Lamborghini Huracán ist mit seinen 610 PS und dem laut kreischenden V10-Saugmotor ein italienischer Sportwagen der alten Schule. Für das Modelljahr 2016 müssen sich sowohl das Coupé als auch der Spyder auf tiefschürfende Änderungen gefasst machen.

Alles für die Umwelt
Um den Verbrauch und die CO2-Emissionen zu senken, werden dem Kampfstier bei Nichtgebrauch fünf seiner zehn Zylinder abgeschaltet – eine komplette Bank des V-Motors. Der CO2-Wert soll so auf 283 g/km sinken. Beim derzeitigen Modell liegt dieser Wert noch bei 290 g/km. Neben der Änderung am Motor wird auch der Allradantrieb feiner abgestimmt und soll ein sichereres und neutraleres Fahrverhalten bescheren.

Neue Farben, mehr Individualisierung
Zusätzlich zu den technischen Neuerungen wird das ,Ad Personam" Programm ausgebaut, das Kunden einen besonders hohen Individualisierungsgrad ermöglicht. Im Innenraum sind dafür nun Türgriffe und Mittelkonsole mit noch mehr Leder versehen und die Belüftungsdüsen in mattschwarz gehalten. Neue Außenfarben – inklusive historischen Farbtönen und Mattlackierungen – sind ebenfalls Bestandteil des Updates.

Carbon und Motorraumbeleuchtung
Die optionale Sportabgasanlage mit schwarz lackierten Endtöpfen ist nun für alle Märkte weltweit verfügbar. Wer den V10 hinter dem Cockpit besonders hervorheben möchte, der kann nun eine LED-Motorraumbeleuchtung ordern. In Verbindung mit der ebenfalls neuen transparenten Motorhaube und der Carbon-Auskleidung für den Motorraum kann ein regelrechter V10-Schrein erschaffen werden. Der Huracán, für den es ab 2016 auch einen Tempomat und ein Reisepaket geben wird, kostet weiterhin 201.705 Euro.

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