Neue Sport-Modelle wiegen zehn Kilogramm weniger

Lotus räumt auf: Die bisherigen Modelle ,Elise" und ,Elise S" werden durch ,Elise Sport" und ,Elise Sport 220" ersetzt. Der Zusatz ,Sport" soll dabei vor allem an den Esprit erinnern, von dem es legendäre Sport-Versionen gab. Die Elise ist übrigens das erfolgreichste Modell des britischen Herstellers: 32.000 Exemplare wurden seit 1995 gebaut.

Optionale Schmiederäder sparen nochmal fünf Kilo
Doch die Namensergänzung ist nur eine der Neuerungen an der Elise. Noch wichtiger ist, dass beide Sportler auch um jeweils zehn Kilo abgespeckt haben. Das klingt nach nicht viel, aber bei einem Leergewicht von nun 866 Kilo (beziehungsweise 914 Kilo beim Sport 220) macht sich beim Fahren jedes Gramm bemerkbar, das weggelassen wurde. Somit hat sich laut Lotus die Fahrdynamik vor allem beim Sport 220 verbessert. Nochmal fünf Kilo lassen sich übrigens durch optionale Schmiederäder einsparen. Ab Werk wird die Elise mit normalen Leichtmetall-Rädern in silber oder schwarz ausgeliefert – vorne in 16 Zoll, hinten in 17 Zoll.

136 oder 220 PS
Motordaten und Fahrdynamik-Werte haben sich nicht geändert. Die Elise Sport wird von einem 136 PS starken 1,6-Liter-Vierzylinder angetrieben. Er bringt den kleinen Roadster in 6,5 Sekunden auf Tempo 100 und erlaubt 204 km/h Spitze. Sehr viel fixer ist da der Sport 220: Sein 1,8-Liter-Aggregat schafft stolze 220 PS herbei. Damit zischt der kleine Mittelmotor-Sportler in 4,6 Sekunden in den dreistelligen Tachobereich und wird 234 km/h schnell. Auf Tastendruck spricht das Gaspedal schneller an – dieser Sport-Modus ist nun bei beiden Elisen serienmäßig an Bord. Ebenfalls beide Ausführungen bekommen neue, leichtere Sportsitze, die je nach Wunsch mit Leder, Alcantara oder Stoff im klassischen Karo-Muster bezogen sind.

Ab 39.900 Euro
Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Die Elise wird billiger: Das ,Sport"-Modell ist nun schon ab 39.900 Euro zu haben, 2.300 Euro weniger als bislang. Die Version ,Sport 220" kostet mit nun 48.700 Euro immerhin 1.000 Euro weniger als der vergleichbare Vorgänger. Beide Autos können in Europa ab Dezember 2015 bestellt werden.

Lesen Sie auch:

Leichter und billiger