Ford zeigt in New York die Focus Limousine und eine Elektroversion

Acht Werke auf vier Kontinenten. Mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge Fertigungskapazität pro Jahr. Jede Sekunde laufen zwei Autos vom Band. Diese gigantischen Zahlen präsentieren nicht etwa VW, Toyota oder GM. Sondern Ford. Und zwar aus gutem Grund: In den erwähnten acht Werken läuft der Focus vom Band, seines Zeichen das meistverkaufte Auto der Welt. Rund 1,1 Millionen Focus wurden im Jahr 2013 neu zugelassen, rund 400.000 davon allein in China. Und der VW Golf? Er liegt international nur auf Platz sieben.

Lieber Limousine
Angesichts dieser Mengen rückt eine Variante, die hierzulande eher verschmäht wird, in den Mittelpunkt: der Focus mit Stufenheck. Speziell die Amerikaner und Chinesen fahren voll auf die kompakte Limousine ab, weshalb deren renovierte Ausgabe auf der Automesse in New York (18. bis 27. April 2014) vorgestellt wird. Bereits auf dem Genfer Autosalon im März hatte Ford den gelifteten Fünftürer und Kombi gezeigt. Im Laufe des Jahres 2014 wird noch der sportliche ST folgen.

Können die Amis schalten?
Besonders die Frontpartie und der Innenraum des Focus zeigen sich geglättet, davon profitiert auch die 4,53 Meter lange Limousine. Ihr größtes Pfund ist der 475 Liter große Kofferraum. Etwas überraschend ist die neueste Motoren-Getriebe-Kombination für die Automatik-verwöhnten USA: Der Einliter-EcoBoost-Benziner mit 100 oder 125 PS wird mit einem manuellen Sechsganggetriebe verbunden. Neu ist in den Staaten auch ein so genanntes ,SE Sport Package" mit schwarzen 17-Zoll-Alus, einem Heckspoiler und Schaltwippen am Lenkrad, wenn eine Automatik an Bord ist.

Geladener Focus
Ebenfalls in New York gezeigt wird der überarbeitete Ford Focus Electric. Der Stromer kommt gut 160 Kilometer weit und kostet in Deutschland bislang 39.990 Euro.

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