Erstmals als Erlkönig erwischt: Der neue Renault Mégane

1995 ging der Renault Mégane in der stark umkämpften Kompaktklasse an den Start. 2002 folgte die zweite, 2008 die dritte Version. Nach mehr oder weniger umfangreichen Modellpflegen des Mégane III in den Jahren 2012 und 2014 fuhr uns jetzt der erste und noch stark getarnte fünftürige Prototyp der vierten Fahrzeuggeneration vor die Linse. 2016 wird der Franzose dann als Fünftürer, als Coupé und als Kombi auf den Markt kommen. Auch ein Cabrio, wie beim aktuellen Modell, dürfte erneut in Planung sein.

Neue und sportlichere Optik
Unter dem Tarnkleid des fünftürigen Versuchsfahrzeugs lässt sich bereits erkennen, dass der 2016er Mégane vor allem in die Breite gehen wird. Auch neue Designmerkmale können schon ausgemacht werden. So wächst beispielsweise der Grill, die Motorhaube wird weiter nach vorne gezogen und die Frontscheinwerfer erhalten eine schmalere Optik. Form und Grafik der Rücklichter ändern sich ebenfalls. Beides dürfte sich an den Heckleuchten des unlängst vorgestellten Kompakt-SUVs, Kadjar orientieren. Am Heck des Wagens fällt außerdem der vergrößerte Dachkantenspoiler ins Auge. In der Heckschürze des Erlkönigs befindet sich ein provisorisch ausgesägtes Loch für die Abgasanlage. Wie das im Serien-Mégane gelöst wird, ist derzeit noch unbekannt. Bei der aktuellen Auflage des Golf-Gegners bekommt man kein Endrohr zu sehen.

Euro-6-Antriebe und überarbeitete Plattform
Nicht nur optisch wird sich einiges am neuen Renault Mégane tun, auch mit technischen Neuerungen darf gerechnet werden. So könnten eine überarbeitete Plattform und der Einsatz von leichteren Werkstoffen eine Gewichtsersparnis mit sich bringen. Ebenfalls runderneuert wird das Motorenprogramm, um es Euro-6-konform zu gestalten. Wie dieses zum Marktstart aussehen wird, ist ebenso wie die zu erwartenden Preise noch nicht bekannt. Der noch aktuelle Fünftürer startet bei 16.400 Euro, der Kombi kostet mindestens 17.400 Euro.

Lesen Sie auch:

Bildergalerie: Neuer Kontrahent im Kompakt-Kampf