xXx Performance tunt den Ferrari 488 GTB

Die Beobachtung, dass Individualität, ein extravaganter Auftritt und Coolness oft mehr zählen als die objektiven Eigenschaften eines Gegenstands, ist nicht ganz neu. Sie drängt sich ins Bewusstsein, wenn man wieder mal über ein getunten Supersportler stolpert. Reicht zum Beispiel die Performance eines Ferrari nicht aus für die Straßen Deutschlands? Geht es da wirklich noch um sportliches Fahren oder eher um die Selbstdarstellung des Fahrers? Nun, wenns gefällt: xXx Performance hat sich des Ferrari 488 GTB angenommen.

Carbon, dicke Reifen und viel Tiefgang
Der Bolide erhält von dem Bochumer Teilespezialisten eine aggressive Frontspoilerlippe, einen anderen Heckdiffusor, geänderte Warmluftauslässe neben den Rückleuchten sowie filigrane Seitenschweller und besonders windschlüpfrige Außenspiegel – alles aus echtem Carbon. Rückleuchten und Seitenblinker sowie die Nebelschlussleuchte werden mit dunklen Abdeckungen versehen. Für satt ausgefüllte Radhäuser sorgt eine Rad-Reifen-Kombination in XXL: Vorne gibt es 21-Zöller mit Reifen der Größe 245/30 R21, hinten übertragen 325/25er-Gummiwalzen auf 21-Zoll-Felgen die Bärenkräfte des 488 GTB auf den Asphalt. Tieferlegungsfedern reduzieren die Bodenfreiheit um rund dreieinhalb Zentimeter. Noch mehr Tiefgang und Fahrdynamik ermöglicht ein in Höhe sowie Dämpfung einstellbares Gewindefahrwerk, welches dank eines hydraulischen Lift-Systems an Vorder- und Hinterachse auch alltagstauglich sein soll.

Über 1.000 PS möglich
Alle Stimmlagen beherrscht die von xXx Performance installierte Sportabgasanlage mit Klappensteuerung und Downpipe: von Ehrfurcht gebietendem Grollen über kerniges Röhren bis hin zu grellem Trompetensound. In Kombination mit einer perfektionierten Ansaugung sowie Softwareoptimierungen ermöglicht diese Abgasanlage ein dreistufiges Power-Upgrade. Stufe eins pusht den werksseitig 670 PS starken 3,9-Liter-Biturbo-V8 auf 750 PS. In der Leistungsstufe zwei werden 850 PS generiert, und in der finalen Ausbaustufe drückt der optimierte Ferrari sogar mehr als 1.000 PS und brachiale 1.250 Newtonmeter in sein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.

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