Lada dreht beim Kalina II drastisch an der Preisschraube

Preiskrieg in der Discounter-Klasse: Einen Neuwagen für unter 7.000 Euro in Deutschland kaufen? Das geht, auch wenn die Auswahl sehr begrenzt ist. Bislang gab es zu diesem Kampfpreis lediglich den Space Star bei Mitsubishi (ab 6.990 Euro) oder den noch mal günstigeren Dacia Sandero (ab 6.890 Euro). Doch nun gesellt sich ein waschechter Russe in die Riege der Pfennigfuchser-Mobile, der Lada Kalina II.

Fallende Preise
Der Kalina II wird im Automobilwerk Avtovaz in Tolyatti, Russland, gefertigt und stand bislang in der fünftürigen Schrägheck-Version ab 8.490 Euro bei deutschen Lada-Händlern. Jetzt wurde der Rotstift angesetzt und der Basispreis um 1.540 Euro reduziert. 6.950 Euro verlangt der Hersteller nun für den nackten Preishammer. Die etwas besser ausgestattete Kombi-Version des Kalina II kostet bislang 8.750 Euro. Wenn dieser Betrag genauso radikal beschnitten wird, würde der größere Lada zwar nicht unter der 7.000-Euro-Marke landen, wäre mit einem Startpreis von 7.210 Euro aber der günstigste Kombi in Deutschland.

Konstante Technik
Während die Anschaffungskosten sinken, bleiben dem Kalina II das Design, die Ausstattungselemente und der veraltete Antrieb erhalten. Letzterer wird von einem 1,6-Liter-Benziner übernommen. Der Vierzylinder leistet 87 PS und übt 140 Newtonmeter Drehmoment auf die Kurbelwelle aus. Das reicht dem 1,1-Tonnen-Schrägheck-Lada, um eine Höchstgeschwindigkeit von 169 km/h zu erreichen. Und was macht die Preiskampf-Konkurrenz in Sachen Motorentechnik? Im Basis-Sandero kommt derzeit ein 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 75 PS zum Einsatz. Im Einstiegs-Space-Star ist ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner mit 71 PS verbaut.

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