AC Schnitzer tunt den kompakten BMW

Brachiale Beschleunigung erwartet man von einem BMW 1er eigentlich eher weniger. Das wäre ja so, als würde man von einer Durchschnitts-Hausfrau einen Hundert-Meter-Sprint in 10,0 Sekunden verlangen. Umso weiter fällt einem dann der Unterkiefer herab, wenn die Hausfrau die Schürze gegen ein Trikot tauscht, in die Turnschuhe schlüpft und auf der Tartanbahn loslegt, als wäre sie Usain Bolt.

In 4,5 Sekunden auf Tempo 100
Ähnlich dürfte der Effekt sein, wenn man aus dem von Schnitzer getunten 1er aussteigt. Denn der ACS1 5.0d hat einen M50d-Motor unter der Haube. Für viel größere Autos konzipiert – etwa den 5er oder den X5 – schiebt die Diesel-M-Technik den 1er ganz weit nach vorne. Der Dreiliter-Diesel hat schon serienmäßig 381 PS und bringt 740 Newtonmeter Drehmoment. Schnitzer gibt sich damit nicht zufrieden und spendiert eine Leistungssteigerung auf – bitte festhalten – nicht weniger als 400 PS und 800 Newtonmeter.

Kommt als Nächstes der M5-Motor hinein?
Damit braucht der kleine BMW für den Standardsprint nur noch 4,5 Sekunden – das ist immerhin das Niveau eines Alfa Romeo 4C oder Bentley Continental GT. Schade, dass in den 1er wohl kein V8 hineinpasst. Sonst könnte es Schnitzer ja mal mit dem 4,4-Liter-Motor aus dem M5 probieren. Bei 560 PS könnte man sich die Leistungssteigerung dann schon fast sparen ...

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