Gläubigerversammlung stimmt Wiesmann-Verkauf zu

Im Jahr 2013 meldete Wiesmann Insolvenz an, nun ist der Sportwagen mit dem Gecko zurück. Anfang Dezember 2015 hat die Gläubigerversammlung des insolventen Kleinserienherstellers einem Verkauf zugestimmt. Nachdem kurz vor Schluss noch ein chinesischer Investor Interesse bekundet hatte, ging das Unternehmen nun doch an zwei Engländer.

Im Schulterschluss mit Wiesmann-Brüdern
Roheen und Sahir Berry erwerben die Wiesmann-Immobilie, die Produktionsanlagen und die Markenrechte. Zwar hat noch ein Gläubiger Widerspruch gegen die Entscheidung der Versammlung eingelegt, darüber muss aber erst ein Gericht entscheiden. Als Geschäftsführerin wird Anita Tatalovic agieren, die von den Wiesmann-Brüdern Friedhelm und Martin unterstützt wird.

Exklusive Sportwagen
Das Gecko-Gebäude in Dülmen bleibt der zentrale Standort für Entwicklung und Produktion. In den nächsten Jahren soll ein achtstelliger Betrag in die Firma investiert werden. Dort sollen wieder exklusive und individuelle Sportwagen entstehen – vorzugsweise mit BMW-Antriebstechnik. Mittelfristig sollen jährlich 250 bis 300 Autos produziert und verkauft werden. Auch Kundenevents und die enge Verbindung untereinander sollen ein wichtiger Bestandteil der Firma sein.

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