Toyota Verso im neuen Modelljahr

Mit rund 5.500 Exemplaren jährlich verkauft sich der Toyota Verso weit schlechter als der Klassenbestseller VW Touran (knapp 48.000 Stück). Der fernöstliche Kompaktvan bietet jedoch Ähnliches zu einem niedrigeren Preis. Wie den Touran gibt es den Verso mit fünf oder sieben Sitzen. Und wie bei dem VW lassen sich die hinteren beiden Reihen plan im Ladeboden versenken. Im neuen Modelljahr wollen die Japaner nun bei der Sicherheit vorne sein: Ab März 2016 ist das Toyota Safety Sense System serienmäßig an Bord. Es besteht aus Antikollisionssystem, Spurhalte- und Fernlichtassistent.

Toyotas Sinn für Sicherheit
Die Informationen für das Sicherheitssystem liefern eine Kamera und ein Lasersensor in einer Box am oberen Rand der Windschutzscheibe. Das Antikollisionssystem (Pre-Collision System, PCS) warnt zwischen 10 und 80 km/h vor Kollisionen mit einem vorausfahrenden Auto oder anderen Hindernissen vor dem Wagen. Reagiert der Fahrer nicht, wird eine automatische Bremsung bis zum Stillstand eingeleitet.

Neue graue Details im Innenraum
Der Innenraum des Verso wird künftig durch graue Einsätze in der Mittelkonsole, an der Handbremse und an den Becherhaltern aufgewertet. Zudem verfügen die Sitze der mittleren Ausstattungslinie über eine neue Polsterung mit geprägten Einsätzen an den Sitzlehnen. Neue dunkelgraue Sitze mit ledernen Seitenpolstern sind der Executive-Variante des Verso vorbehalten. In allen Versionen gibt es ein neues Lederlenkrad und einen Schaltknauf mit Lederfinish.

Größeres Farbdisplay
Das Infotainmentsystem Toyota Touch 2 hat nun ein größeres Farbdisplay mit 7,0 statt 6,1 Zoll Diagonale und das Navigationssystem ,Toyota Touch 2 mit Go" erhält neue Funktionen. Neu gestaltet wurden zudem die 17-Zoll-Alufelgen. Als zusätzliche Außenfarbe ist ,Platinum Bronze" im Programm. Die Motorenpalette umfasst wie gehabt den 1,6-Liter-Turbodiesel mit 132 PS sowie zwei Saugbenziner mit 132 und 147 PS. Zu den Preisen der neuen Version hat sich Toyota noch nicht geäußert. Bisher begannen sie bei 21.200 Euro für den schwächeren Benziner. Das sind rund 2.000 Euro weniger als der günstigste Touran kostet, der allerdings mit einem Turbobenziner daherkommt.

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