Porsche revolutioniert Cayman und Boxster

Porsche wird ab dem Modellwechsel im Jahr 2016 eine andere Marschrichtung für die Modelle Boxster und Cayman vorgeben. Die beiden Fahrzeuge firmieren künftig unter den Modellbezeichnungen 718 Boxster und 718 Cayman. Außerdem fallen auch die Mittelmotor-Sportler dem Dowsizing-Trend zum Opfer und müssen sich von ihren Sechszylinder-Motoren trennen – clever versteckt unter dem Deckmantel der Motorsport-Tradition.

Der Motorsport als Vorreiter für die Technik
Die neuen Modelle der 718er-Baureihe werden in Zukunft von aufgeladenen Vierzylinder-Boxermotoren befeuert. Dass Porsche derartige Motoren bauen kann, bewiesen die Zuffenhausener 2015 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und in der Sportwagen-Weltmeisterschaft, wo der Porsche 919 Hybrid sich als Dauersieger etablierte – ebenfalls mit einem Vierzylinder-Turbo.

Name mit Historie
Der Name der Baureihe – 718 – leitet sich vom Mittelmotor-Rennwagen 718 ab, dem Nachfolger des legendären 550 Spyder. Ende der 50er-Jahre feierte der kleine Renner mit seinem Vierzylinder-Boxer etliche Erfolge in Le Mans, der Berg-Europameisterschaft und bei der Targa Florio.

Cayman künftig günstiger als Boxster
Mit dem Modellwechsel wird sich auch die Preispolitik für die in Zukunft gleich starken Modelle Boxster und Cayman ändern. Analog zum 911 wird die Roadster-Version Boxster teurer werden als die Coupé-Version Cayman. Seit der Markteinführung des Cayman im Jahr 2005 war dieser stets teurer als der 1996 eingeführte Boxster – eine Ausnahmeerscheinung in der Automobilwelt. Bei der aktuellen Modellgeneration beträgt der Preisunterschied in der Basisversion knapp 500 Euro zugunsten des Boxster. Beide Fahrzeuge werden im Laufe des Jahres 2016 eingeführt.

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