So heiß kommt der neue Kia Optima

Die vierte Generation der Mittelklasse-Limousine Kia Optima wird auf der New York Auto Show (3. bis 12. April 2015) debütieren. Der neue Optima nutzt die Plattform des Hyundai i40 und richtet sich gegen VW Passat und Ford Mondeo. Kia beschreibt das neue Auto als ,leidenschaftlich designt und obsessiv gefertigt". Außerdem sei der Optima ,ein Beschleuniger für das enorme globale Wachstum der Marke".

Wie die scharfe Sportspace-Studie
Die ersten offiziellen Skizzen zeigen eine sehr dynamische Limousine, die Anleihen bei den jüngsten Kia-Modellen nimmt, insgesamt aber sportlicher und aggressiver daherkommt. Viele Details wie der schmalere ,Tigernasen"-Grill, die weit heruntergezogene Front oder das Heck mit seinem großen Diffusor erinnern an die vielgepriesene Studie Sportspace, die auf dem Genfer Autosalon 2015 gezeigt wurde. Neben der Überarbeitung des Designs soll Kia beim neuen Optima auch an der Qualität und Haptik im Interieur gearbeitet haben. Auch hier könnte die Sportspace-Studie mit ihrem freistehenden Infotainment-Monitor und den digitalen Instrumenten als Vorbild dienen.

Hybrid und Kombi folgen
In Europa soll der neue Kia Optima von einer überarbeitete Variante des bekannten 1,7-Liter-Diesels angetrieben werden. Im aktuellen Modell leistet das Aggregat 136 PS und 325 Newtonmeter. Kurz nach der Markteinführung Ende 2015 soll ein neuer Diesel-Hybrid das Motorenangebot ergänzen. Auf dem Pariser Autosalon 2014 wurde der neue Antrieb im Optima T-Hybrid bereits vorgestellt. Auch der Sportspace war mit der Verbindung aus 1,7-Liter-Turbodiesel und einem kleinen Elektromotor ausgerüstet. Mit einer Kombivariante des Optima, die sich stark am Sportspace-Konzept orientieren dürfte, ist Anfang 2016 zu rechnen.

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