Der offene Viersitzer startet im Juli 2016

S-Klasse-Feeling im Kleinformat: So könnte man das Wesen der aktuellen Mercedes C-Klasse beschreiben, die sich auch optisch an den sehr großen Bruder anlehnt. Wem das Geld und die passende Garage für das S-Klasse Coupé fehlt, der kann auf das Pendant mit dem C am Heck zurückgreifen. Ähnlich wird es ab Sommer 2016 sein: Für Frischluftfreunde startet dann das C-Klasse Cabrio. Schon jetzt gibt es Bilder eines fast ungetarnten Erlkönigs.

Komplett eigenständig
Erstmals in der Mercedes-Geschichte wird es ein eigenständiges C-Klasse Cabriolet geben. Bislang wurde diese Rolle dem CLK und dem etwas größeren E-Klasse Cabrio, welches Komponenten der alten C-Klasse enthält, zugewiesen. Der nun erwischte Prototyp zeigt deutlich, dass das neue C-Klasse Coupé die Basis liefert. Auch dessen offener Ableger verfügt über einen relativ kurzen hinteren Überhang. Anders als der direkte Konkurrent von BMW, das 4er-Cabrio, setzt die offene C-Klasse auf ein mehrlagiges Stoffverdeck.

Start im Juli 2016
Analog zum C-Klasse Coupé kann auch beim Cabrio mit einer Länge von 4,69 Meter gerechnet werden. Die Verwendung von Karosserieteilen aus Aluminium hilft den Ingenieuren, trotz der nötigen Verstärkungen das Gewicht des Cabrios im Rahmen zu halten. Bei den Motoren sind keine Überraschungen zu erwarten: Los geht es mit dem 156 PS starken C 180, darüber rangieren der C 200 bis 350 mit Leistungen zwischen 184 und 245 PS. Stärkster Benziner wird der C 63 mit 476 oder 510 PS sein, ein C 450 AMG mit 367 PS folgt später. Wer lieber einen Diesel im Cabrio möchte, hat die Wahl zwischen dem C 220 d (170 PS) oder dem C 250 d (204 PS). Offiziell vorgestellt wird das Mercedes C-Klasse Cabriolet auf dem Genfer Autosalon im März 2016, der Marktstart findet im Juli statt.

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