Facelift für den Santa Fe, i20 Active und ein spannende Studie in Genf

Mit einer ganzen Reihe spannender Neuheiten startet Hyundai in die nahe und fernere Zukunft. Vor allem für SUV-Käufer dürfte der frisch überarbeitete Santa Fe interessant sein, der im Januar 2016 zu den Händlern kommt. Das Wichtigste zuerst: der Santa Fe ist dann auch als Siebensitzer zu haben. Gegen 1.240 Aufpreis bekommt man in den höheren Ausstattungslinien ,Style" und ,Premium" zwei zusätzliche Sitze. Sie lassen sich bei Nichtgebrauch vollständig versenken. Zu den neuen praktischen Eigenschaften gehört auch, dass sich die zweite Reihe nun längs um 27 Zentimeter verschieben lässt.

Auffahrwarnsystem im Sicherheits-Paket
Auch bei der Sicherheits-Technik lässt sich das Hyundai-SUV weiter aufrüsten. Gegen 1.800 Euro Mehrpreis werden die Ausstattungslinien ,Style" und Premium" mit einem ,Sicherheits-Paket" ausgeliefert. Dazu gehört ein radar-gestütztes Auffahrwarnsystem, das vorausfahrende Autos sowie die Fahrbahn überquerende Fußgänger erkennt. Wenn der Fahrer nicht auf akustische und optische Warnsignale reagiert, wird der Wagen vom autonomen Bremsassistenten bis zum Stillstand abgebremst. Außerdem sind ein Toter-Winkel-Warner im Außenspiegel sowie ein Querverkehrswarner an Bord – letzterer meldet beim Rückwärts-Ausparken herannahende Fahrzeuge. Ebenfalls optional bestellbar (allerdings nur für die ,Premium"-Ausstattung) ist nun auch ein Around-View-Monitor, der eine 360-Grad-Rundumsicht aus der Vogelperspektive ermöglicht.

Dieselmotoren jetzt mit Start-Stop-Automatik
Auch bei den Antrieben legten die Ingenieure Hand an. Alle Motoren erfüllen nun die Euro-6-Norm, zudem sind die Diesel nun generell mit einem Start-Stop-System ausgerüstet. Und es gibt einen kleinen Nachschlag bei der Leistung des Top-Diesels 2.2 CRDi: Statt 197 powert er nun mit 200 PS. Das maximale Drehmoment wuchs von 421 auf 440 Newtonmeter, während der Verbrauchsschnitt mit 5,9 Liter pro 100 Kilometer und der CO2-Ausstoß mit 155 Gramm pro Kilometer gleich bleibt. Der kleinere Zweiliter-Diesel geht effizienter an die Arbeit: Der CO2-Wert reduzierte sich von 159 auf 154 Gramm pro Kilometer. Zugleich nahm auch der Verbrauch ab: Im Durchschnitt laufen nun 5,8 Liter statt 6,1 Liter pro 100 Kilometer aus dem 64 Liter großen Tank.

Leichtes Facelift
Zu erkennen ist der Facelift-Santa-Fe übrigens am leicht geänderten Stoßfänger, in dem die LED-Tagfahrlichter nun weiter nach oben gewandert sind. Die Linien ,Style" und ,Premium" bekommen zudem einen Chromkühlergrill. Am Heck tut sich recht wenig: Hier wird nun das Layout der LED-Rückleuchten geändert.

Crossover Hyundai i20 Active startet ebenfalls im Januar
Wer Outdoor-Optik möchte, aber kein SUV kaufen will, wird nun mit dem i20 Active bedient. Der um 20 Millimeter höhergelegte Kleinwagen kommt ebenfalls im Januar 2016 in den Handel, er ist ab 16.900 Euro zu haben. Zum Offroad-Look gehören eine silberne Dachreling, jeweils ein angedeuteter Unterfahrschutz vorn und hinten in Silber, sowie Kotflügel- und Seitenschweller-Aufsätze aus schwarzem Kunststoff. Innen gibt es Aluminium-Pedale.

Neuer Turbo-Dreizylinder
Das Motorenangebot umfasst einen 1,4-Liter-Diesel mit 90 PS und – erstmals bei Hyundai – einen Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner. Im i20 Active ist er wahlweise mit 100 oder 120 PS zu haben. Die schwächere Variante soll 4,8 Liter verbrauchen, die stärkere 5,1 Liter. Während der 100-PS-Benziner an ein Fünfgang-Getriebe gekoppelt ist, verfügen die anderen beiden Boxen über sechs Gänge.

Oranges Einführungsmodell zum Start
Zum Marktstart gibt es ein Einführungsmodell zum Preis von 23.270 Euro. Es basiert auf der Ausstattungslinie Style und wird vom 120-PS-Otto angetrieben. Ab Werk bringt das Auto ein Radio-Navigationssystem und ein Rückfahrkamera mit. Die Besonderheit: Das Start-Modell ist in ,Tangerine Orange" Metallic lackiert, der Innenraum in Orange-Schwarz gehalten.

Hyundai IONIQ steht auf dem Genfer Autosalon 2016
Etwas ganz Neues bekommen wir auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März 2016) zu sehen. Hyundai hat bereits jetzt erste Skizzen vom IONIQ veröffentlicht, einem ausschließlich für alternative Antriebe konzipierten Mobil. Der IONIQ soll laut Hyundai das weltweit erste Fahrzeug sein, das dem Autofahrer die Wahl zwischen drei effizienten und emissionsreduzierten Antrieben lässt. Zunächst wird eine Hybridversion (HEV) und eine rein elektrisch angetriebenes Variante (EV) angeboten, später soll ein Plug-in-Hybrid (PHEV) folgen.

Elektrisch – und einmalig
Die Designer haben das Concept Car gnadenlos auf die Reduzierung des Luftwiderstand getrimmt. Der IONIQ soll später einen der besten Aerodynamikwerte in seiner Klasse aufweisen. Der Name IONIQ weist übrigens auf das Konzept hin: Der erste Teil der Baureihenbezeichnung, ION, gibt einen Hinweis auf den elektrischen Antrieb. Der zweite Teil des Namens, IQ, leitet sich von dem englischen Wort unique ab, das auf Deutsch mit ,einmalig" übersetzt wird.

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