Facelift und neue Doppelherz-Variante ab 2016

Wer hats erfunden? Vor über 20 Jahren brachte Toyota mit dem RAV4 das erste Kompakt-SUV auf den Markt. Doch seither ist der Ruhm deutlich verblasst, zumindest hierzulande: Gegenüber dem dominierenden VW Tiguan betragen die Verkäufe des RAV4 nur ein Zehntel. Nun sollen neue Technik und eine neue Optik den Toyota wieder attraktiv machen.

Das Auge fährt mit
Das umfangreiche Lifting lässt den RAV4 harmonischer wirken und schafft zudem eine Familienähnlichkeit zu den ebenfalls frisch überarbeiteten Auris- und Avensis-Modellen. Hervorzuheben sind die neue Frontpartie mit Voll-LED-Scheinwerfern sowie veränderte Rückleuchten. Innen will Toyota die oft gescholtene Materialanmutung verbessert haben. Hier gibt es zukünftig Soft-Touch-Oberflächen und neue Instrumente mit Farb-TFT-Anzeige. Aufgerüstet wird auch im Bereich der Assistenzsysteme: Neben Hilfen zur Verkehrszeichenerkennung, für den Spurwechsel oder das Fernlicht rücken außerdem ein adaptiver Tempomat, eine Notbremsfunktion und ein 360-Grad-Monitor ins Programm.

Sauber unterwegs
Das Motorenangebot wird für den runderneuerten RAV4, der wohl erst Anfang 2016 zu uns kommt, um eine Hybridvariante ergänzt. Hier arbeiten ein 2,5-Liter-Benziner und ein zusätzlicher Elektromotor an der Hinterachse zusammen. Auf diese Art und Weise wird ein elektronischer Allradantrieb realisiert. Wichtig für Gespann-Freunde: Der Hybrid-RAV4 weist eine Anhängelast von 1.650 Kilogramm auf und hat eine Anhängerstabilitätskontrolle an Bord. Zu den Preisen macht Toyota noch keine Angabe, derzeit startet der RAV4 bei 25.990 Euro für den frontgetriebenen Diesel mit 124 PS.

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