Neues behindertengerechtes Taxi für New York

Wie hoch würden Sie die Anzahl der Taxis in New York einschätzen? 1.500? 2.000? Fast. Es sind 13.000 Stück! Bei 150 Fahrten in der Woche – pro Taxi versteht sich – ergibt das eine Summe von sagenhaften 936 Millionen Taxifahrten jährlich allein in New York. Dabei ist schon lange nicht mehr bloß der bekannte Ford Crown Victoria als Taxi unterwegs, auch der Nissan NV200 ist zum beliebten Transportmittel im Big Apple mutiert. Das Unternehmen Mobility Ventures hat nun eine rollstuhlgerechte Version ihres ,MV-1"-Taxis vorgestellt – das ,Empire Taxi".

Platz für zwei ,Rollis"
Die Spezialversion des MV-1 verfügt über eine seitlich ausfahrbare und vollelektrische Rollstuhlrampe und einen modifizierten Innenraum. Dort finden nicht nur fünf Personen Platz, sondern auch zwei mit Rollstuhl. Der erste ,Rolli" wird neben dem Taxifahrer untergebracht, dort befindet sich nämlich kein Beifahrersitz. Der zweite Rollstuhl wird einfach rückwärts in das Taxi geschoben und fährt dann seitlich vor der hinteren Sitzreihe mit. Genügend Kopffreiheit ist durch das hohe Dach des MV-1 definitiv vorhanden.

Stark subventioniert
Als besonderen Anreiz für die Taxifahrer und Unternehmen bietet Mobility Ventures einen Rabatt von 14.000 Dollar auf das ,Empire Taxi" an, wodurch der Preis für dieses von rund 33.000 auf nur noch 19.000 Dollar fällt. Damit soll das MV-1 billiger sein als ein vergleichbar ausgestatteter NV200. Die Taxibehörde ,TLC" setzt sogar noch einen obendrauf und subventioniert die MV-1-Fahrer mit 50 Cent pro Fahrt. Klingt erst mal nicht nach viel, aber bei rund 150 Fahrten in der Woche könnten Taxifahrer ihr Gehalt so von 7.800 auf rund 11.400 Dollar jährlich aufbessern.

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