Citroën DS3 erhält Aufwertung

Der Citroën DS 3 und das DS 3 Cabrio erhalten eine Aufwertung. Dabei ändert sich die Optik allerdings nur in Bezug auf das Innenleben der Scheinwerfer, und auch nur, wenn man das neue Lichtpaket bestellt, wie uns Citroën-Sprecher Stephan Lützenkirchen auf Anfrage sagte. Hinzu kommen neue Motoren. Außerdem erlebt das Notbremssystem von PSA Peugeot Citroën namens Active City Brake seine Premiere.

LED- und Xenon-Technik kombiniert
Das optionale Lichtpaket verpasst dem DS3 nicht nur eine andere Lichtsignatur, sondern bietet auch innovative Technik. Dabei werden für Abblend- und Fernlicht drei LED-Module mit einem Xenon-Modul kombiniert, was laut Citroën eine besonders gute Ausleuchtung der Straße ergibt. Außerdem verringert sich der Energieverbrauch beim Abblendlicht um 35 Prozent, beim Fernlicht um 75 Prozent. Die LED-Leuchten sollen zwanzigmal so lange halten wie Halogenlampen. Ebenfalls Bestandteil des Pakets sind Blinker mit Lauflicht, wie sie auch Audi zum Beispiel im A7 Sportback anbietet – im Kleinwagensegment ist die Technik eine Novität. Die neue Lichtsignatur wird durch die bekannten, vertikal angeordneten LED-Tagfahrleuchten komplettiert. Hinten leuchten nun LED-Rückleuchten mit 3D-Effekt. Diese ziert ein verchromtes DS-Logo mit einem eingeprägten schwarzen DS-Schriftzug.

Neue Personalisierungsmöglichkeiten
Als neue Individualisierungsoption wird ein Dekor angeboten, das per Lasergravur auf das Armaturenbrett und per Siebdruck auf den hinteren Seitenscheiben aufgebracht wird. Das Motiv namens ,Irrésistible Paris" zeigt mit dem Eiffelturm und dem Triumphbogen Sehenswürdigkeiten aus der französischen Hauptstadt. Außerdem kommt ein Perlmutt-Weiß zur Lackfarben-Palette hinzu. Zudem sind neue Sitzbezüge und eine bisher nicht erhältliche, diamantgeschliffene 17-Zoll-Leichtmetallfelge verfügbar.

Sparsamster Kleinwagen: DS3 BlueHDi 100
Der DS 3 und das DS 3 Cabrio erhalten außerdem neue Motorisierungen, die jetzt die Euro-6-Abgasnorm einhalten. Die Dieselmotoren – ein BlueHDi 120 und ein BlueHDi 100 – benötigen dazu die SCR-Technik (Selective Catalytic Reduction). Beide Diesel sind sparsam. Der rund 100 PS starke BlueHDi 100 erklimmt mit seinem Normverbrauch von 3,0 Liter Diesel sogar das Siegerpodest: Er ist der sparsamste Diesel-Kleinwagen auf dem Markt und löst in dieser Stellung den 75 PS starken Kia Rio 1.1 CRDi mit 3,2 Liter je 100 Kilometer ab.

Euro-6-Benziner mit automatisierter Schaltung
Der etwa 120 PS starke BlueHDi 120 gehört mit einem Verbrauch von 3,6 Liter ebenfalls zu den sparsamsten seiner Art. Er ersetzt den bisherigen e-HDi 115. Die übrigen Diesel, der e-HDi 70 und der e-HDi 90, werden weiter angeboten. Bei den Benzinern bleiben der ,Racing"-Motor mit 207 PS, der THP 155 und der VTi 120 im Programm. Letzterer soll später durch den neuen Turbo-Dreizylinder abgelöst werden, so Lützenkirchen. Eine 110- und eine 130-PS-Version des Motors werden bereits im Peugeot 308 SW 1.2 e-THP eingesetzt. Die handgeschaltete Basisversion VTi 82 mit Euro-5-Einstufung bleibt laut Lützenkirchen im Programm. Ergänzt wird er durch eine Euro-6-Version namens e-VTi 82 ETG, die mit dem automatisierten Schaltgetriebe ,Efficient Tronic Gearbox" einen Normverbrauch von 4,1 Liter aufweist.

Erste französische Notbremsung
Mit dem DS3-Aufwertung wird zudem das neue Notbremssystem des PSA-Konzerns eingeführt. Active City Brake soll helfen, Zusammenstöße bei geringer Geschwindigkeit zu vermeiden. Ein Lasersensor am oberen Teil der Windschutzscheibe erkennt vorausfahrende oder stehende Fahrzeuge. Dabei darf der Vordermann laut Citroën-Fachmann Christopher Flate nicht schneller als 30 km/h sein. Wenn eine Kollision droht, erfolgt eine Notbremsung. Zudem können der DS 3 und das DS 3 Cabrio nun auch mit einer Rückfahrkamera ausgerüstet werden. Die Preise – insbesondere die der neuen Diesel – und das Datum der Markteinführung wurden noch nicht genannt. Bisher ist der DS3 ab 15.490 Euro zu haben.

Gallery: Hightech für den Citroën DS3