Chevrolet FNR Concept: Selbstfahrender Zukunfts-Wahnsinn

Chevrolet hat auf der Shanghai Auto Show (22. bis 29. April 2015) ein neues Concept Car enthüllt, das die automobile Zukunftsvision des Konzerns zeigt und … naja … für einiges Erstaunen sorgt. Der FNR (das steht für ,Find new roads", also für ,Finde neue Straßen") wurde von General Motors` Asien-Dependance in Shanghai entwickelt und sieht aus, als wäre er selbst für eine Rolle in Terminator zu gemein. Auf der anderen Seite wirkt er mit seinen nach oben öffnenden ,Krabbenscheren-Türen" (Chevrolet nennt sie Libellen-Flügel) und einer ganzen Armada an superschlauer Zukunftstechnologie auch fürchterlich cool.

Vier E-Motoren ohne Nabe
Die Hightech-Highlights dieser selbstfahrenden Elektro-Kapsel sind vielfältig: Die vier Elektromotoren befinden sich nicht an der Radnabe, sondern sind magnetisch im Inneren der riesigen Räder angebracht. Dazu wird kabellos aufgeladen und Scheinwerfer sowie Rückleuchten sind mit Kristallaserlicht ausgerüstet. Am meisten wie Science Fiction wirkt aber die comichaft überzeichnete Karosserie, die den Chevy FNR irgendwo zwischen einem Batmobil und einem Dyson-Staubsauger einordnet.

Iris-Scanner und Radarsystem
Innen wird die Angelegenheit noch wilder. Um den FNR zu starten, muss der Fahrer eine Augen-Erkennung per Iris-Scan überstehen. Für das autonome Fahren hat die Studie ein Radarsystem auf dem Dach und bedient wird per Gestensteuerung. Dazu kommen jede Menge schlauer Sensoren und drehbare Sitze wie in der Mercedes-Studie F015. ,Der Chevrolet FNR ist vollgestopft mit einer ganzen Reihe intelligenter Technologien, die man sonst nur in Science-Fiction-Filmen sieht", sagt Chevrolet. Science-Fiction-Filme, autonome Roboter … keine Sorge, der FNR ist nur eine Studie. Und was GM mit ihm vorhat, ist bisher nicht bekannt.

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