LF1: Sonder-Lotus soll an die 81 Gran-Prix-Siege der Marke erinnern

Schwarz und gold sind die traditionellen Farben der Lotus-Boliden in der Formel 1. Zwischen 1960 und 2013 gewannen diverse Teams mit den britischen Rennwagen insgesamt 81 Rennen. Deshalb legt der Hersteller jetzt ein auf genau 81 Fahrzeuge limitiertes Sondermodell des Exige S auf. Die Linkslenker-Variante wird erstmals im Rahmen des 24-Stunden-Rennens von Le Mans (noch bis 15. Juni 2014) zu bewundern sein. Wer sie dort verpasst, kann auch beim Goodwood Festival of Speed (26. bis 29. Juni 2014) einen Blick darauf werfen.

Plakette mit laufender Nummer
Der kleine Bolide sieht rassig aus: Der Look der schwarzen Karosserie mit roten und goldenen Farbakzenten ist an die Boliden des aktuellen Lotus-F1-Teams angelehnt. In ähnlicher Optik ging das frühere Lotus-Team von 1972 bis 1986 an den Start, die von der Zigarettenmarke ,John Player Special" gesponserten Rennwagen wurden zur Legende. Gülden sind auch die Gussräder, sie messen an der Vorderachse 17 Zoll, hinten 18 Zoll. Bezogen sind die Rundlinge mit High-Performance-Reifen von Pirelli. Der Innenraum ist farblich an den äußeren Auftritt angelehnt. Die Rennsitze sind schwarz beledert, gelbe Nähte sorgen für den entsprechenden Kontrast. Auf einer Carbon-Plakette ist nicht nur die laufende Nummer des Sondermodells vermerkt, sondern auch, an welchen Sieg diese Zahl erinnern soll.

3,5-Liter-V6 mit 350 PS
Angetrieben wird der LF1 wie das Serienmodell Exige S von einem 3,5-Liter-V6. Die 350-PS-Maschine katapultiert das nur knapp 1.200 Kilo leichte Mobil in nur vier Sekunden auf Tempo 100 und bringt es auf eine Spitze von 274 km/h. Der Editions-Lotus kostet in Deutschland 77.945 Euro. Im Preis inbegriffen sind unter anderem die Sportbremsanlage, das Exige-Race-Pack mit dynamischer Performance-Regulierung und die Klimaanlage. Obendrauf kommen verschiedene Rennsport-Fanartikel von Lotus und Führungen für zwei Personen durch das Lotus-Werk in Hethel sowie durch das Lotus-F1-Hauptquartier in Enstone.

Lotus: Exige S im F1-Look