Erstes Serienmodell des Acura NSX in den USA versteigert

In den USA ist es eine Tradition, dass das allererste Exemplar von besonderen Autos versteigert wird. Schließlich gibt es genügend Sammler, die einen Boliden mit dem Gütesiegel ,VIN 001" (also der ,Vehicle Identification Number" 001) in ihrer Garage stehen haben möchten. Zum Beispiel die allererste Serienversion des Acura NSX, der zu uns als Honda NSX kommt.

Deftiger Aufschlag
Nur so lässt sich das extreme Ergebnis der jetzt von Barrett-Jackson durchgeführten Auktion erklären: Satte 1,2 Millionen Dollar hat Rick Hendrick, Eigentümer eines gleichnamigen NASCAR-Rennteams, für den Acura NSX Nummer 001 hingeblättert. Umgerechnet sind das etwa 1,1 Millionen Euro und fast zehnmal so viel wie der reguläre Preis. Ab dem 25. Februar 2016 kann der Acura NSX in den USA bestellt werden, dann kostet er 157.800 Dollar, rund 146.000 Euro. Gebaut wird der amerikanische NSX übrigens in Marysville, Ohio.

Leistung mit Hybrid
Der Aktionserlös kommt karitativen Zwecken zugute, der neue NSX-Eigentümer Hendrick will seine Beute dem hauseigenen Museum in Charlotte, North Carolina zufügen. Dabei würde sich eine Ausfahrt mit dem Supersportler lohnen. Ein 3,5-Liter-Twinturbo-V6 wird mit zwei Elektromotoren und einem Neungang-Doppelkupplungsgetriebe verbunden. Die Systemleistung soll 573 PS betragen. Nach Europa kommt der NSX unter dem Honda-Logo erst später im Jahr 2016.

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