Alfa 4C Spider: Preise für den Spaß-Roadster veröffentlicht

Alfa Romeo hat die Preise für den neuen 4C Spider bekannt gegeben. Der offene Spaß-Sportler steht ab sofort bei den deutschen Händlern und kostet mindestens 72.000 Euro. Das entspricht in etwa dem Basispreis eines BMW M4. Für das Modelljahr 2015 hatte Alfa Romeo bereits den Grundpreis für das 4C Coupé relativ still und heimlich von 50.500 auf 62.200 Euro angehoben. Der Roadster ist nun nochmal fast 10.000 Euro teurer. Im Preis enthalten sind immerhin eine spezielle Abdeckhaube sowie ein Pflegeset, dass laut Alfa Romeo auf die Hightech-Materialien des 4C Spider abgestimmt ist.

Etwa 45 Kilo schwerer als das 4C Coupé
Mit einem Trockengewicht von 940 Kilogramm ist der 4C Spider knapp 45 Kilo schwerer als das Coupé. Die Extra-Pfunde gehen in erster Linie auf zusätzliche Versteifungen im Kohlefaser-Monocoque. Um die Gewichtszunahme so gering wie möglich zu halten, setzen die Ingenieure unter anderem auf einen Windschutzscheibenrahmen aus Carbon. Außerdem sind die Windschutscheibe selbst sowie die Seitenscheiben durch die Verwendung von dünnerem Glas etwa 15 Prozent leichter als bisher. Die mittige Akrapovic-Titan-Abgasanlage der Studie weicht bei der Serienversion einer weniger dramatischen Links-Rechts-Lösung, wie man sie bereits vom Coupé kennt.

In 4,5 Sekunden auf Tempo 100
Auch der 4C Spider wird von dem bekannten 1,75-Liter-Turbobenziner mit 240 PS und 350 Newtonmeter angetrieben. Über ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe gelangt die Kraft an die Hinterräder. Wie das Coupé sprintet der Spider in 4,5 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 258 km/h. Serienmäßig rollt der 4C Spider auf 17-Zoll-Rädern vorne und 18-Zoll-Rädern hinten. Optional ist auch eine Variante mit 18- und 19-Zoll-Rädern machbar. Die weitere Serienausstattung umfasst eine Audio-Anlage mit Sieben-Zoll-Bildschirm von Alpine, eine Klimaanlage, ein Tempomat sowie eine Ledertasche.

Konkurrenz deutlich günstiger
Gegen Aufpreis kommt der Alfa 4C Spider mit LED-Scheinwerfern oder einem 4.100 Euro teuren Sportpaket. Es beinhaltet die 18- und 19-Zoll-Räder, spezielle Pirelli-P-Zero-Sportreifen, eine Sportabgasanlage, ein Sportfahrwerk sowie straffere Stabilisatoren. Für die Gestaltung des Interieurs lässt sich aus gleich sieben Varianten wählen. Erstmals kann man das 4C-Cockpit auch mit gelben Kontrastnähten bestücken. Apropos: Die neue Außenfarbe ,Giallo" ist nur für den Spider lieferbar. Die Hauptkonkurrenten für den offenen Carbon-Alfa kommen mit der Elise S (220 PS, ab 48.250 Euro) und dem Boxster S (315 PS, ab 62.452 Euro) von Lotus und Porsche. Ob die Kapazität des 4C Spider wie beim Coupé auf 3.500 Exemplare pro Jahr begrenzt ist, ist bisher nicht bekannt.

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