Skoda zeigt in Genf die große SUV-Studie VisionS

Eine überraschende Erkenntnis ist es nicht: SUVs liegen voll im Trend. Skoda hat hier bislang nur den 4,22 Meter kurzen Yeti zu bieten. Aber was heißt hier ,nur"? Mit 23.140 Neuzulassungen im letzten Jahr spielt er in Deutschland in der Top Ten der Kompakt-SUVs mit. Doch bald wird der Yeti einen großen Bruder bekommen. Einen Ausblick darauf gibt Skoda auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März 2016) mit der Studie VisionS.

Im Zeichen des S
Der Buchstabe S soll dabei für SUV stehen. Optisch erinnert die 1,91 Meter breite und 1,68 Meter hohe Studie an den Superb und Fabia, mixt also klassische und scharfe Linien. Im Designersprech bedeutet das ,Kanten und Schnitte sind klar, präzise und scharf" oder auch eine ,stark plastisch durchgeformte Motorhaube". Auffallend sind die viergeteilten Lampen vorne, die Markenkenner ein wenig an die Yeti-Frontpartie vor dem Facelift erinnern.

Viel Raum auf wenig Fläche
Greifbarer als die jetzt veröffentlichten Skizzen sind die mitgelieferten Abmessungen des Skoda VisionS. Mit einer Länge von 4,70 Meter ordnet sich das zukünftige SUV zwischen dem neuen VW Tiguan (4,49 Meter) und dem VW Touareg (4,80 Meter) ein. Kaum kürzer, nämlich 4,66 Meter, war die anno 2015 in Genf gezeigte SUV-Studie von Seat namens 20V20. Ihr Serienableger soll ebenfalls auf dem Autosalon in Genf gezeigt werden. Der Radstand des 20V20 betrug 2,79 Meter und ist damit genau jenes Maß der MQB-Plattform mit Quermotoren, das der VW-Konzern für besonders raumorientierte Fahrzeuge anwendet. So weist etwa auch der VW Touran diesen Radstand auf. Die Zielrichtung gibt der VisionS klar vor: Drei Sitzreihen bieten hier Platz für sechs Passagiere, in der Serie werden es sieben Sitze sein.

Die Brüder des Tiguan XL
Daher können wir bis Ende des Jahres mit drei neuen SUVs für bis zu sieben Personen rechnen. In Genf steht der Seat, VW könnte den verlängerten Tiguan XL im April in Peking zeigen. Der Skoda VisionS hingegen wird bis Herbst 2016 zur Serienreife gebracht, inklusive eines neuen Modellnamens.

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