Das erste SUV der Marke debütiert auf der IAA 2015

Jaguar gibt Gas und das im wörtlichen Sinne: Nach den Premieren von XE und XF dreht jetzt ein Erlkönig des neuen F-Pace flotte Runden auf der Nordschleife des Nürburgrings. Offiziell vorgestellt wird das erste SUV von Jaguar auf der Frankfurter IAA im September 2015.

Von der Studie in die Serie
Vorlage für den F-Pace ist das Konzeptfahrzeug C-X17, das Jaguar-Designchef Ian Callum auf der IAA 2013 präsentierte. Mit Blick auf den jetzt erwischten Erlkönig zeigt sich, wie seriennah der C-X17 bereits war. Den F-Pace bezeichnet Callum als ,Sportwagen für die Familie", der vom F-Type inspiriert sei. Tatsächlich erinnern die Heckleuchten an den flotten Zweisitzer, während die Frontpartie Analogien zum XE und XF aufweist. Mit diesen beiden Modellen teilt sich der F-Pace die Aluminium-Monocoque-Architektur, die intern ,iQ[Al]" heißt.

Zwischen XE und XF
Der C-X17 von 2013 war 4,72 Meter lang, 1,65 Meter hoch und wies einen Radstand von 2,90 Meter auf. Große Abweichungen sind für den F-Pace nicht zu erwarten, womit er etwas länger als ein XE wäre, sich aber beim Radstand zwischen XE und XF einsortiert. Einfacher formuliert: Der F-Pace liegt genau zwischen BMW X3 und X5. Technisch bekommt der X761, wie Jaguar den F-Pace intern nennt, unter anderem einen intelligenten Allradantrieb, der im Normalfall die Hinterräder antreibt, eine elektromechanische Servolenkung sowie Voll-LED-Scheinwerfer und ein Head-up-Display.

Von vier bis acht
Bei den Motoren erwarten wir die Zweiliter-Vierzylinder-Diesel mit 163 und 180 PS, sowie den Dreiliter-V6-Selbstzünder mit 258 respektive 300 PS. Wer lieber einen Benziner möchte, kann aus einem Vierzylinder mit 200 oder 240 PS und dem Dreiliter-V6-Kompressor mit 340 PS wählen. Auf die sportlichen Topmodelle von Audi, BMW und Mercedes zielt der F-Pace mit 510 PS starkem Kompressor-V8. Mit Ausnahme der Einstiegsmodelle ist fast immer eine Achtgang-Automatik serienmäßig an Bord.

Lesen Sie auch:

Jaguar F-Pace: So wird das SUV