GWA verwandelt Studebaker in modernes V8-Monster

Der in San Antonio (Texas) angesiedelte Tuner Arturo Alonso und sein Unternehmen Gull Wing America (GWA) sind bekannt für opulente Klassiker-Verwandlungen. Aus alt mach neu oder gerne auch umgekehrt – Hauptsache es fällt auf. Mit besonderer Vorliebe widmet sich GWA alten Daimlern, das neueste Projekt geht aber eher in die Richtung ,Burger, Pomade, Lederjacke".

20 Exemplare geplant
GWA hat sich nämlich einen 1954er Studebaker Commander geschnappt. Das einzige Auto, das die Carrera Panamericana 20-mal gewinnen konnte. Entsprechend heißt der Tribut auch ,Veinte Victorias", also ,20 Siege". GWA möchte – wenig überraschend – 20 Exemplare bauen. 19 davon sollen einen gelben Anstrich bekommen und versteigert werden. Die Seriennummer Eins wird schwarz und soll bei kommenden Carreras als Pace Car fungieren.

Corvette-V8 mit 620 PS
Als würdigen Antrieb für den Veinte Victorias erachtet GWA den LS9-6,2-Liter-Kompressor-V8 aus der Corvette mit 620 PS und manuellem Sechsgang-Getriebe. Zusätzlich profitiert der alte Studebaker von einem verstärkten Gitterrohrrahmen, neuen Brembo-Bremsen, von GWA entworfenen 19-Zoll-Rädern sowie einer Abgasanlage von Fabspeed. Die klassische Karosserie wird dazu ganz im Gull-Wing-America-Stil mit modernen Elementen aufgefrischt. Wann die 19 Veinte Victorias zum Auktionator wandern, ist noch nicht klar. Auch ein Mindestpreis ist bisher nicht bekannt.

Lesen Sie auch:

Aufgepumpte Renn-Reminiszenz