Der BYD e6 kommt nach Deutschland

BYD – die chinesische Marke, deren Namen laut eigenen Angaben für ,Build Your Dream" steht – hat 2015 rund 60.000 Elektrofahrzeuge auf der ganzen Welt verkauft. Nun möchte der Hersteller auch den deutschen Markt erschließen und bringt den e6 zu uns, ein Fahrzeug, das schon länger beispielsweise in China als Taxi unterwegs ist.

Genügend Reichweite
Der auf den Einsatz im Gewerbe oder in Flotten optimierte e6 verfügt über eine Batteriekapazität von 80 Kilowattstunden und eine Reichweite von rund 400 Kilometer. Dabei produziert der Elektroantrieb ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmeter und eine Leistung von 90 Kilowatt – also rund 122 PS. Das reicht für eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Der Crossover ist mit LED-Tagfahr- und Rücklichtern sowie mit sechs Airbags, ESP und Bremsassistenten ausgerüstet. Für die weltweite Nutzung als Taxi ist der e6 dank seiner genügenden Reichweite und fünf vollwertigen Sitzplätzen geeignet. Außerdem bieten eine serienmäßige Klimaautomatik, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und ein Kofferraumvolumen von 450 Liter genug Komfort für längere Strecken.

Im Duell mit Nissan und Tesla
Ein besonderes Highlight, das den e6 von anderen Elektrofahrzeugen abhebt, ist die Tatsache, dass der Crossover auch als mobile Stromquelle fungieren, also andere E-Autos ,betanken" kann. Lediglich der Preis macht aus dem vernünftigen Umweltretter mit Taxi-Qualitäten eher ein teures Vergnügen. Für den BYD e6 muss man rund 60.000 Euro auf den Tisch legen. Zum Vergleich: Ein Nissan Leaf kostet weniger als die Hälfte (unter 30.000 Euro) und ein eher vergleichbarer e-NV200 nur 37.000 Euro. Dafür bietet der e6 aber mehr Reichweite als die beiden Nissans zusammen. Das günstigste Model S von Tesla schlägt schon mit 76.500 Euro zu Buche.

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