Stärkster 6er aller Zeiten und M6-GT3-Rennauto enthüllt

BMW hat im Rahmen des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring die zwei bis dato schärfsten Varianten seiner 6er-Baureihe präsentiert. Auf der sogenannten ,M Night" präsentierte man ein neues Competition-Paket für die Modelle M6, M6 Cabrio und M6 Gran Coupé sowie den GT-Rennwagen für die Saison 2016, den BMW M6 GT3.

Stärkster 6er aller Zeiten
Das neue Competition-Paket (bereits 2013 hatte es eine erste Competition-Variante mit 575 PS gegeben) orientiert sich leistungsmäßig am BMW-M5-Sondermodell ,30 Jahre M5". Die Leistung des 4,4-Liter-Biturbo-V8 steigt entsprechend um 40 PS und 20 Newtonmeter auf nun 600 PS und 700 Newtonmeter. Im M6 und M6 Gran Coupé vergehen für den Null-auf-100-km/h-Sprint nun noch 3,9 Sekunden, im M6 Cabrio sind es 4,0 Sekunden. Von null auf 200 km/h geht es im M6 Coupé in 11,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei elektronisch begrenzten 250 km/h. Optional kann sie aber auf 305 km/h angehoben werden.

Neues Sport-Paket ab Juli 2015
Neben der Leistung setzt das neue Competition-Paket aber auch beim Handling des M6 an. Federn, Dämpfer und Stabilisatoren werden straffer, das Hinterachs-Differenzial erhält eine spezielle Abstimmung, die Lenkung bekommt eine direktere Auslegung und die Stabilitätskontrolle kriegt im M-Dynamic-Mode etwas mehr Freiraum. Äußerlich erkennt man das Competition-Paket an den schwarzverchromten Endrohren der Auspuffanlage sowie einem exklusiven Satz 20-Zoll-Räder. Das Competition-Paket ist für die M6-Reihe ab Juli 2015 erhältlich. Bei M6 Coupé und M6 Cabrio schlägt es mit 9.500 Euro zu Buche, für das M6 Gran Coupé kostet es 8.500 Euro.

Spektakulärer Kundensport-Rennwagen enthüllt
Den größten Hingucker des M-Abends hatte man zweifelsfrei mit dem neuen M6 GT3 im Gepäck. Die künftige Speerspitze des BMW-Kundensport-Programms trägt einen 4,4-Liter-Biturbo-V8 mit Trockensumpfschmierung und 500 PS unter der Haube. Laut BMW wurde das Aggregat der M6-Straßenversion für den Renneinsatz nur geringfügig modifiziert. Mehr Aufwand wurde offenbar ins Gewichtstuning gesteckt, denn mit weniger als 1.300 Kilo Gewicht ist das Rennauto über 600 Kilo leichter als die Serienversion. Der GT-Renner setzt auf ein Transaxle-Antriebskonzept sowie ein sequenzielles Sechsgang-Renngetriebe. Im Vergleich zum aktuellen Kundensport-Renner Z4 GT3 verspricht der längere Radstand zudem bessere Handlingeigenschaften. Der BMW M6 GT3 wird ab der Saison 2016 an den Start gehen und auch beim nächstjährigen 24-Stunden-Rennen am Nürburgring eingreifen.

Erfolgreicher Abschluss für den BMW Z4 GT3
Unterdessen belegte der Z4 GT3 des BMW Sports Trophy Team Marc VDS bei seinem letzten werksunterstützen Einsatz beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring den zweiten Rang. Er musste sich lediglich dem Audi R8 LMS des Audi Sport Team WRT geschlagen geben und kam vor dem Falken Motorsports Porsche 911 GT3 R ins Ziel.

Lesen Sie auch:

Mehr Sechs