Studie gibt seriennahen Ausblick auf neuen Sportwagen

Der Premierenort ist mit Bedacht gewählt: Zwischen 1970 und 1975 dominierte die Alpine A110 die Rallye-Szene. Besonders auf der Rallye Monte Carlo zeigte die extrem flache Mittelmotor-Flunder ihr Können. Der von 1961 bis 1977 in gut 11.000 Exemplaren gebaute Sportwagen (der auch in Spanien und Bulgarien montiert wurde) ist längst in den Stand einer französischen Autolegende erhoben worden. Exakt 40 Jahre nach dem Produktionsende wird die Marke Alpine wiederkehren – also 2017. So könnte das Serienmodell auf dem Pariser Autosalon (1. bis 16. Oktober 2016) stehen. Einen seriennahen Ausblick gibt schon mal die Studie Alpine Vision.

Wie einst vier Zylinder
Mit dem neuen Zweisitzer, dessen Design sich unverkennbar an der A110 orientiert, will Alpine-Mutterkonzern Renault im Wachstumssegment der Premium-Sportwagen punkten. Die Zielrichtung ist also klar: Porsche 718 Boxster und Alfa 4C sind im Visier. Viel Greifbares liefert Alpine noch nicht. Die Rede ist von einem niedrigen Gewicht und einem von Renault Sport entwickelten Vierzylinder-Turbomotor. Er soll die Alpine Vision in 4,5 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen. Die Schaltarbeit übernimmt ein Doppelkupplungsgetriebe.

Comeback nach 22 Jahren
Im eng geschnittenen Cockpit gibt es ein TFT-Display anstelle klassischer Instrumente. Eine Lösung, wie sie auch Audi im TT praktiziert. Die endgültige Serienversion der neuen Alpine und eine eventuelle Modellbezeichnung werden im späteren Verlauf des Jahres vorgestellt. Auf den Markt kommt der Sportwagen erst 2017, parallel will man im Motorsport angreifen. Für die Serie verspricht Renault einen Wagen, der dem Showcar ,in Design, Leichtbau, Handling, Agilität sowie in der Ausführung von Details sehr nahekommt.Gebaut wird er im traditionsreichen Alpine-Werk in Dieppe an der französischen Kanalküste. Dort lief als bislang letztes Modell der Marke bis 1995 die A610 vom Band.

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