Aston Martin DB10 erzielt irre Summe für Wohltätigkeit

Haben Sie bei der Betrachtung des neuesten Bond-Streifens Spectre auch so geschmachtet? Nein, nicht wegen Monica Belucci, Lea Seydoux oder Daniel Craig, sondern wegen des wundervollen Aston Martin DB10? Nun, Letzterer wurde vorgestern Abend bei Christie`s in London versteigert und brachte ein mehr als erkleckliches Sümmchen ein, über das sich die selbstlosen Mediziner von Ärzte ohne Grenzen sicher wahnsinnig freuen werden.

Über drei Millionen Euro
Viele wünschten sich den DB10 aufgrund seiner hinreißenden Optik ja als Nachfolger des DB9, aber er war von vornherein wirklich nur als Filmauto für den berühmtesten Doppelagenten der Welt gedacht. Zehn Exemplare wurden insgesamt gefertigt. Acht davon dürften entweder einen grausamen Filmtod gestorben sein oder sie gerieten in die Hände von Q, was ihnen viel zerstörerisches Spielzeug, aber wenig Alltagstauglichkeit beschert haben dürfte. Lediglich zwei DB10 hob sich Aston Martin für eine ruhigere Karriere auf. Nur einer davon war für den Verkauf – oder besser: die Versteigerung – vorgesehen. Der Käufer darf sich also über ein ziemlich einzigartiges Stück automobile Geschichte freuen. Und das ließ ihn sehr tief in die eigene Tasche greifen, denn der Hammer für 007s Firmenwagen fiel erst bei 2.434.500 Pfund (etwa 3,1 Millionen Euro).

Nicht nur das Auto
Technische Daten zum DB10 sind relativ rar. Er sitzt auf einem modifizierten Chassis des V8 Vantage, das auf die Ausmaße des Hyper-Sportlers One-77 gestreckt wurde. Unter der Haube befindet sich ein 4,7-Liter-V8-Sauger, der über ein manuelles Schaltgetriebe verfügt. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei über 300 km/h liegen. Der DB10 war das Highlight einer Bond-Auktion, die insgesamt 2.785.500 Pfund (gut 3,6 Millionen Euro) erlöste. Dabei steuerte eine von Daniel Craig getragene Uhr 92.500 Pfund (119.000 Euro) bei, sein ,Day-of-the-Dead"-Kostüm aus der ersten Filmszene erzielte 98.500 Pfund (126.800 Euro).

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