Die Neuauflage des Kompaktvans startet 2015

Er zählt zu den Dauerläufern auf dem deutschen Automarkt: Der VW Touran. Im Jahr 2003 gestartet, erhielt er 2010 eine umfassende Modellpflege. Für manche war es ein großzügiges Lifting, für VW kam dabei ein neues Auto heraus. Eines steht jedenfalls fest: Der Touran ist unverändert ein Dauerbrenner. Mit 27.364 Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2014 verweist er den Opel Zafira mit Abstand auf den zweiten Platz.

Darf es etwas mehr sein?
Trotzdem arbeitet VW schon eifrig an der nächsten Generation des Touran, wie neueste Erlkönigbilder zeigen. Durch die üppige Tarnung scheinen Elemente durch, die zeigen, dass man sich beim Design an der recht kantigen Linienführung des aktuellen Golf orientiert. Wie dieser nutzt auch der neue Touran den modularen Querbaukasten (MQB). In den Abmessungen dürfte der Van wachsen, denn der neue Golf Sportsvan ist nur sechs Zentimeter kürzer als der gegenwärtige Touran (4,40 Meter). Gleichzeitig soll so die Lücke zum fast einen halben Meter längeren Sharan (4,85 Meter) geschlossen werden. Auch preislich, denn für das üppige Platzangebot des Sharan verlangt VW auch üppige Preise.

Auch mit Hybrid?
Was können wir technisch erwarten? Zunächst deutlich mehr Assistenzsysteme als bislang. Auch in Sachen Infotainment wird der Touran gründlich aufgemöbelt. Hinsichtlich der Motoren bleibt die schwächere Ausführung des 1.2 TSI mit 86 PS dem Golf Sportsvan vorbehalten. Im kommenden Touran geht es mit 105 PS los, hinzu kommen der 1.4 TGI für Erdgasbetrieb mit 110 PS und zwei 1.4 TSI mit 125 und 150 PS, letzterer mit Zylinderabschaltung. Dieselfreunde haben die Wahl zwischen dem 1.6 TDI mit 105 PS und dem 2.0 TDI mit 150 PS. Weitere Antriebsmöglichkeiten sind noch offen, etwa der 180-PS-Benziner und der 190-PS-Diesel aus dem neuen Passat, ebenso der Plug-in-Hybrid aus dem Golf GTE. Vorgestellt wird die nächste Generation des VW Touran auf dem Genfer Autosalon im März 2015.

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