Die ersten Entwürfe des McLaren P1 GTR sind da

Liebesgrüße aus England: Ron Dennis, Vorstandsvorsitzender der McLaren Group, nahm sein Briefpapier aus der Schublade und schrieb allen 375 McLaren P1-Besitzern, ob sie sich unter Umständen eine schnellere Rennversion ihres Hybrid-Boliden wünschen würden. Wohl eher eine rhetorische Frage, denn wer wird da schon ,Nein" sagen?

Von der Zeichnung zum Konzept
Im Juni 2014 wurde schließlich bekannt gegeben, dass McLaren den Renn-P1 bauen wird. Jetzt zeigen die Briten die erste animierte Version des Höllen-Hybriden und am 17. August 2014 wird ein komplettes Design-Konzept auf dem Pebble Beach`s Consours d`Elegance in Kalifornien vorgestellt.

Markante Optik
Am markantesten an der Optik sind sicherlich der Heckspoiler in der Größe eines Surfbretts, die verschachtelte Karosserieform zur Luftführung und zu guter Letzt die zwei Auspuffrohre mit Oberschenkel-Umfang.

Wunsch-Fahrleistungen
Bis jetzt ist er nur eine Vision im Computer und in den Köpfen einiger verrückter Briten, das heißt, mögliche Fahrleistungen sind noch nicht bekannt. Der aktuelle P1 leistet 916 PS und schafft den Spurt von null auf 100 km/h in unter drei Sekunden. Vielleicht schafft es der GTR, der 83 PS mehr haben soll als der ,Standard-P1" in unter zwei? Schön wäre es.

2,5 Millionen Euro
Ein bisschen Zeit haben die Mitarbeiter von McLaren auch noch. Die Produktion des P1 GTR soll im Juni 2015, zum Ende der regulären P1-Produktion, anlaufen. Das ist übrigens genau 20 Jahre nach dem Le-Mans-Sieg eines McLaren F1 GTR. Trotzdem würde es nichts bringen, bis zu diesem Zeitpunkt die nötigen 2,5 Millionen Euro anzusparen. Den P1 GTR rückt McLaren nur raus, wenn man einen, gegen den GTR fast konservativ wirkenden P1 in der heimischen Garage nachweisen kann.



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