Fiat zeigt den 500L als Vans Design Concept

Der Italiener badet eigentlich vorzugsweise in der seichten Brandung des Mittelmeers, statt in den tosenden Wellen der amerikanischen Pazifikküste. Genauso können amerikanische Surfer wenig mit italienischen Kleinwagen anfangen und greifen lieber auf ihre einheimischen Fords und Chevrolets mit Surf-Pattina und Ladefläche zurück.

Gegensätze ziehen sich an
In Huntington Beach, Kalifornien, trafen jetzt italienische Dolce Vita und das amerikanische Wellenreiter-Gefühl aufeinander. Anlässlich der ab dem 26. Juli 2014 stattfindenden ,Vans US Open of Surfing", zeigte Fiat den in Zusammenarbeit mit der Bekleidungsfirma Vans entworfenen 500L – Vans Design Concept. Hang Loose Fiat, Hang Loose.

Materialien vom Modemacher
Die Modemacher haben den 500L ganz schön aufgestylt. Bequem macht man es sich im Surfer-Fiat auf Sitzbezügen im Palmendesign. Die verschiedensten Aufkleber mit Vans-Logo schmücken das Armaturenbrett und das typische Schuhsohlen-Muster der Marke findet sich als Anti-Rutsch-Belag in allen möglichen Ablagen und auf Kupplungs-, Brems- und Gaspedal wieder.

Innen hui, außen hui
Auch beim Exterieur haben sich die Bekleidungsprofis verewigt. Das Dach des Fiat zeigt sich im Schachbrettmuster, während der Grill das Schuhsohlen-Design aufgreift. Dazu kommen mattschwarze 18-Zöller, Front-LED-Beleuchtung im Rallye-Look und ein Dachträger, der locker-lässig Gepäck und zusätzlich zwei Surfboards aufnimmt. Ein Fiat, der sich gewaschen hat. Im salzigen Wasser der amerikanischen Pazifikküste.

Rückenwind genießen
Abseits vom Wellenreiten scheint Fiat in Nordamerika Rückenwind zu genießen. Neben dem 500L bringt die italienische Konzernmutter dort jetzt die 2015er-Modelle 500 Abarth, das Abarth Cabrio und den voll-elektrischen Fiat 500e auf den Markt. Ohnehin hat das 500-Modell mit weltweit einer Millionen verkaufter Fahrzeuge das Potenzial, nach Pizza und Pasta ein weiterer italienischer Exportschlager zu werden.

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