Festival of Speed 2016 feiert 40 Jahre Formel-1-Titel von James Hunt

Das Goodwood Festival of Speed, die weltweit einzigartige und verrückteste Motorsport-Veranstaltung in Südengland, fand in diesem Jahr vom 23. bis 26. Juni bereits zum 24. Mal statt. Doch nicht diese Zahl war wichtig, sondern eine ganz andere: Vor 40 Jahren, also im Jahr 1976, wurde Formel-1-Legende James Hunt Weltmeister. Das Festival feierte den furchtlosen Draufgänger, der das zügellose Leben eines Rockstars führte und sich auf der Rennstrecke nicht nur mit Niki Lauda heiße Gefechte lieferte, mit einigen besonderen Autos, die in Hunts Karriere eine Rolle spielten. Goodwood-Sponsor und Zeitnehmer TAG Heuer präsentierte zu Ehren Hunts sogar zwei limitierte Armbanduhren.

Prominente Schauspieler und Rennfahrer
Prominente Schauspieler und Rennfahrer wie Patrick Dempsey, Derek Bell, Jenson Button und Keanu Reeves schauten im ,Drivers Club" von TAG Heuer ebenso vorbei wie die Motorrad-Rennfahrerin Sabine Holbrock und die beiden Söhne von James Hunt, Tom und Freddie. Im Drivers Club, der in unmittelbarer Nähe des Fahrerlagers des Festivals of Speed liegt, gehen nahezu alle Fahrer ein und aus, die die mittlerweile weltberühmte Bergstrecke mit ihren Rennfahrzeugen befahren. Und das sind nicht wenige, denn der Zeitplan der 2016er-Ausgabe des Festivals umfasste zirka 340 Autos und 60 Motorräder. Und das heißt, dass rund 400 Fahrer und Fahrerinnen vor Ort sind, um den ,Hill Climb" zu bewältigen – 86 Rallyeautos samt Fahrern, die auf einer etwas abgelegenen Waldpiste ihr staubiges Unwesen treiben, gar nicht mitgerechnet.

TAG Heuer Formula 1 James Hunt Edition
Die Schweizer Uhrenmarke präsentierte zu Ehren des 1993 an einem Herzinfarkt verstorbenen Ausnahme-Rennfahrers James Hunt in Goodwood die zwei Uhren als Jubiläums-Sondermodelle der ,Formula 1 Kollektion". Die Uhren der ,TAG Heuer Formula 1 James Hunt Edition" sind entweder mit einem Armband aus Stahl oder einem Natoarmband erhältlich. Es entspringt einer engen Zusammenarbeit mit der ,James Hunt Foundation" und Freddie Hunt, der wie sein Vater Rennfahrer ist. Die Besonderheit der 43-Millimeter-Chronographen ist eine über das Ziffernblatt verlaufende rot-blau-gelbe Linie, die im dem Natoarmband aufgenommen wird. Diese drei Farben sind bis heute die Farben des Wellington College, das Hunt besuchte, und sie zierten auch Hunts Rennhelm. Die Uhren sind auf jeweils 1.000 Stück limitiert und kosten 1.300 Euro mit Stahlarmband und 1.150 Euro mit dem Natoband. Zunächst sind die Uhren nur in Großbritannien erhältlich, ob sie in Deutschland verfügbar sein werden, steht noch nicht fest.

Drivers Club mit rotem Teppich
Die Uhrenmarke TAG Heuer ist seit sechs Jahren offizieller Zeitnehmer des Festivals of Speed. Der Drivers Club wurde 2016 zum dritten Mal von dem Unternehmen ausgerichtet. Am Eingang des Drivers Club findet sich übrigens der ,Club Walkway", eine Art roter Teppich, an dem sich Fotografen und Autogrammjäger versammeln, um die prominenten Fahrer zu treffen. In diesem Jahr war der Walkway mit historischen Bildern von James Hunt geschmückt.

Die Rennwagen von James Hunt
Im TAG Heuer Pavillon direkt am Fahrerlager wurde unter anderem James Hunts Rennwagen Lotus 59 ausgestellt und das aktuelle Formel-1-Auto von Red Bull, der RB12, dessen von Renault stammender Motor den Namen TAG Heuer trägt. Auf der Berg-Strecke waren unter anderem ein Surtees-Cosworth TS9B unterwegs, in dem Hunt in seinem ersten Formel-1-Rennen Dritter wurde, der Hesketh-Cosworth 308B, mit dem Hunt seinen ersten Grand-Prix-Sieg heimfuhr und der McLaren-Cosworth M23, mit dem er 1976 den Weltmeistertitel einfuhr.

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