4XX Siracusa: Tuning-Bolide kommt zum Genfer Autosalon 2016

Mansory trumpft zum Genfer Salon 2016 auf: Der Veredler stellt den 4XX Siracusa ins Rampenlicht. Es ist bereits der zweite Mansory-Bolide mit diesem Beinamen – den ersten hatte der Tuner vor fünf Jahren zur Messe in Genf präsentiert. Während die damalige Ausführung auf dem Ferrari 458 Italia basierte, bildet nun der 488 GTB die Grundlage der scharfen Flunder.

Neue Lufteinlässe vorn
Mansory hat die Karosserie des Italieners unters Messer genommen und dem 488 GTB noch mehr Selbstbewusstsein ins Gesicht geschnitzt. Auffällig sind vor allem neue Lufteinlässe in der Frontschürze, die dem Kühler mehr Atemluft zuführen sollen. Eine speziell entwickelte Frontlippe verbessert den Abtrieb und sorgt so für mehr Bodenhaftung im Grenzbereich. Hinzu kommen hell strahlende Tagfahrleuchten. An der Seite montieren die Mannen von Mansory markante Carbon-Schweller, die neben den geänderten Kotflügeln ins Auge fallen.

Ultraleichte Schmiedefelgen
Einen richtig scharfen Anblick bietet das Heck. Hier setzt der Tuner neben einem martialischen Diffusor auch einen großen Doppel-Heckspoiler ein. Außerdem beatmen Einlasskanäle hinter den Türen den Motorraum. Der Siracusa wird von ultraleichten Rädern über den Asphalt getragen. Die geschmiedeten Felgen sind an der Vorderachse 20 Zoll groß und mit Hochleistungsreifen in der Dimension 255/30 bezogen, während an der Hinterachse 21-Zöller mit Reifen in 325/25 die Motorkraft auf die Straße leiten.

870 Newtonmeter Drehmoment
Das 3,9-Liter-Aggregat des Ferrari liefert im Serienmodell 670 PS und powert mit einem maximalen Drehmoment von 760 Newtonmeter. Auch hier setzt der Tuner an und bringt die Maschine mit Hilfe eines optimierten Motormanagements und eines speziell abgestimmten Abgassystems auf saftige 790 PS bei 8.000 Touren. Das Drehmoment von 870 Newtonmeter liegt bei 3.000 Umdrehungen an.

20 Millimeter tiefer
Nach der Kur sprintet der Bolide in atemberaubenden 2,9 Sekunden von null auf hundert – das Serienauto braucht 3,0 Sekunden. In der Spitze schafft der Siracusa 341 km/h, immerhin elf km/h mehr als die 330 km/h schnelle Werksversion. Das Fahrwerk wurde speziell auf die Mehr-Leistung abgestimmt. Zum Einsatz kommen vier progressiv gewickelte Tieferlegungsfedern, die den Fahrzeugschwerpunkt um 20 Millimeter absenken.

Spezielles Sportlenkrad
Auch innen hat der Mansory einiges mehr zu bieten als das Serienmodell. Neben einem eigens angefertigten Sportlenkrad in einer Leder-Carbon-Kombination gibts eine neue Bedieneinheit in der Mittelkonsole. Sämtliche Komponenten der Innenverkleidung sind mit Leder bezogen und mit farbigen Nähten abgesetzt. 4XX-Logos auf den Sitzen, den Fußmatten und den Türeinstiegsleisten verraten den Insassen die Besonderheit dieser Flunder.

Etwa 372.000 Euro
Ein Schnäppchen ist Mansory 4XX Siracusa übrigens nicht. Schon allein das Basismodell Ferrari 488 GTB kostet mindestens 228.369 Euro, hinzu kommen Umbaukosten von etwa 143.000 Euro, so dass zirka 372.000 Euro unterm Strich stehen.

Lesen Sie auch:

Gallery: Mansory: Krasser Renner