Noch gar nicht vorgestellt und schon ausverkauft

Der Ferrari LaFerrari: Teil der sogenannten ,Holy Trinity" – der heiligen Dreifaltigkeit der Hypercars. Der legitime Nachfolger von F40, F50 und Enzo führte Ferrari in die hybride Zukunft und viele Millionen Euros auf das Konto der Italiener. Lange wurde über das Aussehen des passenden Spyder-Modells gerätselt, nun gibt es erste Fotos. Und leider auch eine schlechte Nachricht.

Carbon- oder Softtop?
Die offene Cockpit-Partie erinnert mit dem Bügel hinter den Sitzen ein wenig an den 488 GTB Spyder. Ohne Dach dürfte der Spaß am V12-Mittelmotor noch größer sein. Leistungstechnisch wird sich beim Spyder nichts ändern, es bleibt bei 963 PS aus Verbrenner und Elektromotor. Die Wahl zwischen einem Hardtop aus Carbon und einem Softtop-Verdeck bleibt dem Kunden überlassen. Damit der Spyder die Steifigkeits-Werte der geschlossenen Version erreicht, wurde das Chassis umfassend verstärkt. Außerdem wurde die Aerodynamik überarbeitet, um den Luftwiderstand auch mit geöffnetem Dach nicht zu verschlechtern.

Alle schon weg
Genauere Details zu den technischen Änderungen und ob der LaFerrari Spyder wirklich LaFerrari Spyder heißen wird, wollen die Italiener erst auf dem Pariser Autosalon (1. bis 16. Oktober 2016) bekanntgeben. Dort will der Hersteller auch mitteilen, wie viele Spyder gebaut werden. Eigentlich völlig unwichtig, denn alle Fahrzeuge wurden bereits im Rahmen einer exklusiven Preview mit noch exklusiveren Kunden verkauft. Verrückte Welt, diese Hypercar-Geschichte.

Lesen Sie auch:

Erster Blick auf den LaFerrari Spyder