Facelift für den Renault Clio R.S.

Der aktuelle Renault Clio R.S. hat in der Fangemeinde sportlicher Kleinwagen einen schweren Stand. Im Gegensatz zum Vorgängermodell verzichtete man bei Renault Sport auf den klassischen Saugmotor, die Handschaltung, die Vierkolben-Festsattelbremse und die hervorragenden Recaro-Schalensitze. Mit der Einführung des Trophy-Modells konnten die Anhänger dank sportlicherem Fahrwerk und schnellerem Doppelkupplungsgetriebe etwas besänftigt werden. Nun steht das Facelift vor der Tür. Kann der kleine Franzose weiter Boden gut machen?

Neues Lichtdesign mit LED
An der Front übernimmt der R.S. die Lichtsignatur des kürzlich vorgestellten Sondermodells ,R.S.16" mit LED-Zusatzscheinwerfern im Zielflaggen-Design. Die drei Module der Leuchten verrichten verschiedene Aufgaben: Das obere Modul dient zusammen mit dem äußeren als Nebelscheinwerfer und Kurvenlicht. Das untere fungiert – ebenfalls zusammen mit dem äußeren – als Fernlicht und das äußere Modul ist als Positionslicht gedacht. LED-Technik kommt auch bei den Rückleuchten zum Einsatz, die wie auch das Tagfahrlicht die Form eines ,C" zeichnen.

Sound von Akrapovic
In den Radhäusern drehen sich beim Facelift-Modell optional neu gestaltete 18-Zoll-Räder. Ebenfalls optional erhältlich ist die vom ,R.S.16" inspirierte Auspuffanlage vom slowenischen Spezialisten Akrapovic. Der 200 PS starke Clio R.S. mit 1,6-Liter-Turbomotor ist weiterhin mit zwei Fahrwerken konfigurierbar: Dem serienmäßigen Sportfahrwerk oder dem aufpreispflichtigen Cup-Fahrwerk mit tiefer gelegtem Aufbau und steiferer Auslegung. Im Clio R.S. Trophy mit 220 PS aus ebenfalls 1,6 Liter Hubraum sorgt immer ein noch straffer gefedertes und gedämpftes Fahrwerk für den richtigen Fahrbahnkontakt. Einen Preis nennt Renault noch nicht, das Vorfacelift-Modell startete bei 22.990 Euro.

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